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Ketzerforum Volkes Stimme unplugged
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Wed Jul 11, 2012 4:06 pm Post subject: deutsche gehen angeblich auf Nummer sicher |
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http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/motivation-sicherheit-ist-fuer-deutsche-arbeitnehmer-am-wichtigsten-a-843822.html
Der Artikel strotzt vor Dummheit.
Aaaaangeblich gehen die Deutschen auf Nummer sicher,im Text kommt dann die Version was ich hab,das hab ich.
Das ist das genaue Gegenteil von sicher.
Im übrigen,mit der aaangeblichen Sicherheit kann man sich den Hintern abwischen.
Wer auf Sicherheit gehen will kann nicht in eine Firma gehen,der sollte in den Staatsdienst.
Wer auf Sicherheit bei privaten Firmen setzt muß vom Hund gebissen sein.
Was zählt ist die Kohle.
Wer nach 25 Jahren entlassen wird,aber dafür jeden Monat 400€ für die aaangebliche Sicherheit verschenkt hat ist mit Zinsen um fast 250 000€ ärmer bei konservativer Anlage
Der Artikel ist also geballter Schwachsinn.
Die Regel ist daß man heute zwischen 50 und 60 abgeschoben wird,sodaß die Sicherheitsphilosophie niemals aufgehen wird.
Der Artikel scheint reine Propaganda zu sein.
Ja ja manche Dummköpfe verinnerlichen das und verzichten damit auf Geld.
Das sie dadurch keinerlei Bonus haben merken sie erst wenn sie mit 50 dann rausgekegelt werden.
Und dann haben sie auch kein Geld weil sie vermeintlich wegen der Sicherheit verzichtet haben.
Gruß Euklid |
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Druide
Joined: 20 Jun 2010 Posts: 1668
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Posted: Thu Jul 12, 2012 8:44 am Post subject: |
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Moin
Grüße
Last edited by Druide on Sun Mar 10, 2013 6:03 pm; edited 1 time in total |
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Mephistopheles

Joined: 15 Jun 2011 Posts: 726
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Posted: Thu Jul 12, 2012 10:19 am Post subject: Re: deutsche gehen angeblich auf Nummer sicher |
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| Euklid wrote: |
Wer auf Sicherheit bei privaten Firmen setzt muß vom Hund gebissen sein.
Was zählt ist die Kohle.
Wer nach 25 Jahren entlassen wird,aber dafür jeden Monat 400€ für die aaangebliche Sicherheit verschenkt hat ist mit Zinsen um fast 250 000€ ärmer bei konservativer Anlage
Der Artikel ist also geballter Schwachsinn.
| Hallo Euklid,
du Schlauberger, die 400 Euro, das waren vor 25 Jahren, also 1987, genau 782,33 DM.
Das war durchaus zu erzielen, wenn einer statt in Augsburg zu arbeiten in München angeheuert hat.
Nur ergeben sich da ein paar Fragen:
1. Wie viel von den 782,33 blieben da noch übrig, wenn erst der Staat (jawohl, den gab es auch damals schon) und dann die Sozialkraken zugegriffen haben?
2. Wie viel von dem Rest blieb dann noch übrig, wenn man die Fahrtkosten (hin und zurück 150km/Arbeitstag) mit abgezogen hat?
Natürlich konnte einer auch nach München umziehen. Dann kann ich dir die Rechnung aus dem Stegreif aufmachen:
Es blieb NICHTS übrig, eher im Gegenteil, der ganze Zusatzverdienst ging drauf für die höhere Miete in München
3. Selbst für den Fall, dass von dem Zusatzeinkommen noch etwas übrig geblieben wäre, wenn der betreffende mit den öffentlichen Personennahverkehr gefahren wäre, was für einen Stundenlohn hätte er/sie dann erhalten, wenn man (konservativ, nur für den Fall, dass gerade keine S-Bahn ausgefallen wäre), wenn man pro Tag mit einem Zeitmehraufwand von nur 2 Std. rechnet?
Wie kommen jetzt deine 250.000 Euro zusammen, kannst du mir das bitte noch einmal vorrechnen?
Gruß Mephistopheles |
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guterKönig
Joined: 25 Dec 2009 Posts: 1402 Location: Bergisches Land
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Posted: Thu Jul 12, 2012 12:19 pm Post subject: |
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Hallo auch,
ich weiss zwar nicht,wie die Summe von 782,33 DM errechnet wurde,aber das war vor 25 Jahren etwa der halbe Nettolohn eines KFZ-Gesellen oder Maler/Handwerker...
Diese 400 Eur Rechnung trotzdem als Vorlage genommen,da steht-werter Zeiträuber Mephistopheles,nichts von extraordinären Wohnungswechseln oder unzumutbaren Fahrten zur Arbeit....
Bei der Berechnung hat der Euklid selbstverständlich richtig gerechnet,gesetzt den Fall,in einer Strasse sind zwei Firmen und eine zahlt eben weniger Lohn-bei fiktiver Zusage eines "sicheren"Arbeitsverhältnisses...
Neben deinem an den Haaren herbeigezogenen Beispiel,rechne doch bitte noch den Dieselpreis von diversen Jahren mit aus,der Seinerzeit jahrelang 80 Pfennig bis 1 DM betrug.. Dann noch die anderen billigeren Energiekosten/Mieten und dann noch den Anteil der Rentenbeiträge,die bei den 25 Jahren des Einzahlens oben drauf gekommen wären...
Achso,die MWst.lag bei 11%
Und ein 280ce 123er Mercedes kostete neu um die 30.000 D-MARK....
Also ich habe immer dort gearbeitet,wo ich mehr verdienen konnte..
Ein paar Hunderter hier und da mehr im Monat,das hat mir eben auch ein Häuschen mehr gebracht auf 25 Jahre gesehen...
Grüss mir den Ian und - setzen,Sechs..am Thema vorbeigeschrieben
Gruss guterKönig |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Thu Jul 12, 2012 12:22 pm Post subject: Re: deutsche gehen angeblich auf Nummer sicher |
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| Mephistopheles wrote: | | Euklid wrote: |
Wer auf Sicherheit bei privaten Firmen setzt muß vom Hund gebissen sein.
Was zählt ist die Kohle.
Wer nach 25 Jahren entlassen wird,aber dafür jeden Monat 400€ für die aaangebliche Sicherheit verschenkt hat ist mit Zinsen um fast 250 000€ ärmer bei konservativer Anlage
Der Artikel ist also geballter Schwachsinn.
| Hallo Euklid,
du Schlauberger, die 400 Euro, das waren vor 25 Jahren, also 1987, genau 782,33 DM.
Das war durchaus zu erzielen, wenn einer statt in Augsburg zu arbeiten in München angeheuert hat.
Nur ergeben sich da ein paar Fragen:
1. Wie viel von den 782,33 blieben da noch übrig, wenn erst der Staat (jawohl, den gab es auch damals schon) und dann die Sozialkraken zugegriffen haben?
2. Wie viel von dem Rest blieb dann noch übrig, wenn man die Fahrtkosten (hin und zurück 150km/Arbeitstag) mit abgezogen hat?
Natürlich konnte einer auch nach München umziehen. Dann kann ich dir die Rechnung aus dem Stegreif aufmachen:
Es blieb NICHTS übrig, eher im Gegenteil, der ganze Zusatzverdienst ging drauf für die höhere Miete in München
3. Selbst für den Fall, dass von dem Zusatzeinkommen noch etwas übrig geblieben wäre, wenn der betreffende mit den öffentlichen Personennahverkehr gefahren wäre, was für einen Stundenlohn hätte er/sie dann erhalten, wenn man (konservativ, nur für den Fall, dass gerade keine S-Bahn ausgefallen wäre), wenn man pro Tag mit einem Zeitmehraufwand von nur 2 Std. rechnet?
Wie kommen jetzt deine 250.000 Euro zusammen, kannst du mir das bitte noch einmal vorrechnen?
Gruß Mephistopheles |
Du bist doch derjenige der den Stundenlohn eines Arbeitnehmers über die Energie ermittelt hat und gemeint hat daß Arbeit fast nichts wert wäre.
Damit hast Du ja schon den ultimativen Beweis für deinen Wahnsinns IQ erbracht.
Du bist ein Volltrottel und wirst ewig einer bleiben.
Wenn ich schreibe daß jemand auf 400€ im Monat verzichtet,dann ist das natürlich netto gemeint,unter Abwägung aller Gesichtspunkte ,denn richtig rechnen muß gelernt sein.
Die Zeitersparnis zu berechnen hat nur dann Sinn wenn man in der Zeit wirklich weitere Kohle erlösen könnte,ansonsten wäre sie wertlos.
Vielleicht stammt dieser Schwachsinnsartikel sogar von Dir.
Zutrauen würde ich Dir das.
Ich kenne jemand der so aussieht wie ich,dessen Arbeitgeber ging 1979 den Bach herunter,war ne große AG mit mehreren tausend Angestellten.
Derjenige bekam auf Anhieb damals ein Firmenfahrzeug und zusätzlich ca 1000DM mehr Netto im Monat.
Später war klar daß Firmentreue nichts aber auch gar nichts einbringt.
Das sind tatsachen und keine Märchen aus 1001ner Nacht.
Gott sei Dank hat die Firma pleite gemacht,andernfalls wäre derjenige der so aussieht wie ich wohl heute selbst pleite.
Gruß Euklid |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Thu Jul 12, 2012 12:37 pm Post subject: |
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| guterKönig wrote: | Hallo auch,
ich weiss zwar nicht,wie die Summe von 782,33 DM errechnet wurde,aber das war vor 25 Jahren etwa der halbe Nettolohn eines KFZ-Gesellen oder Maler/Handwerker...
Diese 400 Eur Rechnung trotzdem als Vorlage genommen,da steht-werter Zeiträuber Mephistopheles,nichts von extraordinären Wohnungswechseln oder unzumutbaren Fahrten zur Arbeit....
Bei der Berechnung hat der Euklid selbstverständlich richtig gerechnet,gesetzt den Fall,in einer Strasse sind zwei Firmen und eine zahlt eben weniger Lohn-bei fiktiver Zusage eines "sicheren"Arbeitsverhältnisses...
Neben deinem an den Haaren herbeigezogenen Beispiel,rechne doch bitte noch den Dieselpreis von diversen Jahren mit aus,der Seinerzeit jahrelang 80 Pfennig bis 1 DM betrug.. Dann noch die anderen billigeren Energiekosten/Mieten und dann noch den Anteil der Rentenbeiträge,die bei den 25 Jahren des Einzahlens oben drauf gekommen wären...
Achso,die MWst.lag bei 11%
Und ein 280ce 123er Mercedes kostete neu um die 30.000 D-MARK....
Also ich habe immer dort gearbeitet,wo ich mehr verdienen konnte..
Ein paar Hunderter hier und da mehr im Monat,das hat mir eben auch ein Häuschen mehr gebracht auf 25 Jahre gesehen...
Grüss mir den Ian und - setzen,Sechs..am Thema vorbeigeschrieben
Gruss guterKönig |
Hallo guterKönig sei gegrüßt
das war ein Punktschuß von Dir.
Genau an diesen irrsinnigen (B)rozen(d)rechner habe ich auch gedacht.
Der meint eben immer noch daß andere nicht rechnen können,nur er selbst.
Den Vogel hat er ja mal mit seiner Berechnung des gerechtfertigten Stundenlohnes über die Energiepreise abgeschossen.
Das wäre die Berechnung aus dem Mittelalter gewesen wenns noch Dynamotreter oder Galeeren gäbe.
Der Mann hat irgend ein größeres Problem.
Im gelben Forum hat er das natürlich unterbringen können,da paßt er ja auch vorzüglich hin.
Mit der Geldmaschine die im gelben Forum vorgestellt wurde kann ich natürlich nicht mithalten.
Gruß Euklid |
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Druide
Joined: 20 Jun 2010 Posts: 1668
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Posted: Thu Jul 12, 2012 12:45 pm Post subject: |
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Moi
Grüße
Last edited by Druide on Sun Mar 10, 2013 6:03 pm; edited 1 time in total |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Thu Jul 12, 2012 12:57 pm Post subject: |
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| Druide wrote: | Moin,
ich hab auch schon vernünftiges von Meph gelesen, im Raucher-Thread.
Grüße |
Hallo Druide sei gegrüßt
das soll nicht bestritten werden,selbst in der Psychiatrie gibts bei manchen sehr lichte Momente.
Manche reagieren nur noch auf Depp und Volltrottel,und trotzdem kommen sie dann immer wieder.
Gruß Euklid |
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Sepp
Joined: 10 Mar 2009 Posts: 567
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Posted: Thu Jul 12, 2012 8:37 pm Post subject: |
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| Euklid wrote: | | Depp und Volltrottel |
Grüß Dich Euklid,
mit solchen Ausdrücken schießt Du dir doch selber ins Knie. Lass doch Deine Aussage wirken, nicht Deine "Kosenamen". Jeder kann sich dann
selber seine Gedanken machen, wie gesagt, seine eigenen.
Servus Sepp |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Thu Jul 12, 2012 8:51 pm Post subject: |
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| Sepp wrote: | | Euklid wrote: | | Depp und Volltrottel |
Grüß Dich Euklid,
mit solchen Ausdrücken schießt Du dir doch selber ins Knie. Lass doch Deine Aussage wirken, nicht Deine "Kosenamen". Jeder kann sich dann
selber seine Gedanken machen, wie gesagt, seine eigenen.
Servus Sepp |
Hallo Sepp sei gegrüßt
mir ist die klare Ansprache viel lieber als das Gesülze.
Der weiß doch dann wenigstens genau wie er dran ist,aber er probiert das doch immer wieder.
Der kommt mir vor wie jener aus dem Arbeitgeberlager der im öffentlichen Fernsehen mal vorgerechnet hat daß eine Lohnsteigerung von 0 auf 1% tatsächlich 100% wären.
Da sitzen dann 3 Moderatoren und nickten das auch noch brav ab.
Da muß man doch energisch dazwischenhauen wenn solche Leute ihre Meinung verbreiten wollen.
Der soll bleiben wo der Pfeffer wächst,im gelben Forum hat er doch den notwendigen Spielraum,da sitzen doch auch allerhand Abnicker, und er kann seine kuriosen und kruden Theorien dort los werden.
Ich vergesse kaum etwas,auch seine schizophrene Lohnberechnung über die Energie nicht,auch wenn ich nicht jeden Unsinn sofort kommentiere.
Heute war ja dort ja wieder der Weltuntergang auf dem Programm,das war wohl der Wurmfortsatz vom Dieter Hundt.
Gruß Euklid |
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Joaquim
Joined: 29 Mar 2012 Posts: 513
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Posted: Thu Jul 12, 2012 10:34 pm Post subject: |
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Hallo Euklid,
den von Dir verlinkten Spiegel-Artikel habe ich mir gerade durchgelesen. Er erscheint mir überhaupt nicht dumm, sogar recht schlüssig, zeigt er doch auf, daß sich innerhalb der letzten Jahre ein Wandel in der Beurteilung zur Wertigkeit des Arbeitsplatzes vollzogen hat.
(edit) Da gibt es sogar seit einiger Zeit Kapitaleigner die eine vermeintliche Sicherheit einer Verzinsung vorziehen.(edit Ende)
Als dumm und naiv habe ich eher Deinen Kommentar dazu empfunden.
Gruß Joaquim _________________ Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Fri Jul 13, 2012 7:52 am Post subject: |
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| Joaquim wrote: | Hallo Euklid,
den von Dir verlinkten Spiegel-Artikel habe ich mir gerade durchgelesen. Er erscheint mir überhaupt nicht dumm, sogar recht schlüssig, zeigt er doch auf, daß sich innerhalb der letzten Jahre ein Wandel in der Beurteilung zur Wertigkeit des Arbeitsplatzes vollzogen hat.
(edit) Da gibt es sogar seit einiger Zeit Kapitaleigner die eine vermeintliche Sicherheit einer Verzinsung vorziehen.(edit Ende)
Als dumm und naiv habe ich eher Deinen Kommentar dazu empfunden.
Gruß Joaquim |
Hallo Joaquim
also nur weil der Speichel das schreibt muß das richtig sein?
Hast Du irgendwo die Grundlagen dazu gesehen,z.B Befragungen getrennt nach Alter und Geschlecht?
Vielleicht sollte man mal die Praktikanten und ältere Menschen befragen die das amerikanische hire und fire am eigenen Leib verspüren durften.
Ich kam zwar aufgrund meiner eigenen Leistungsfähigkeit nie dazu das zu spüren,aber ich habe genug gesehen und gehört.
Niemals habe ich es bereut nun selbst der Koch und kein Kellner mehr zu sein.
Ich sage was ich denke und nicht das was mir als Selbständigem nützen würde,das ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
PS : Vor kurzem wurde das Sicherheitsdenken noch als typisch deutsch gegeißelt,so in der Art daß alle am liebsten Beamte werden wollen.
Wo soll denn also da die Wandlung her gekommen sein?
Der einzige Unterschied ist jetzt daß die Leute ja nicht auf den Gedanken kommen sollen die Stellen zu wechseln,das ist wohl eher der Sinn der Propaganda.
Wer denken kann ist halt im Vorteil,wer andere denken läßt wird halt gelenkt und anschließend gelinkt.
Sicherheit gibt es auch als Kapitaleigner nicht.
Wer das vorgaukelt ist genauso ein Schelm.
Die einzige Sicherheit ist das eigene Können und die eigene Gesundheit.
Und wenn die Gesundheit hinüber ist dann wirds ganz eng für die meisten,das ist das einzige was man wirklich fürchten muß.
Der Rest ist Propaganda.
Gruß Euklid |
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Joaquim
Joined: 29 Mar 2012 Posts: 513
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Posted: Fri Jul 13, 2012 9:51 am Post subject: |
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Hallo Euklid,
ich lese den Spiegel nicht, es sei denn hin und wieder einen Beitrag den Du verlinktest.
Unternehmen sind daran interessiert, wenig Fluktuation zu haben, da die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters im Mittel recht teuer ist und auch mal schnell ein halbes Jahresgehalt kosten kann (je nach Verantwortungsgrad).
Insofern ist es doch nur logisch, daß in Abständen Untersuchungen angestellt werden, wie die Interessenlage bei Arbeitnehmern ist, was sie am stärksten am Unternehmen bindet.
Und nun besagt die Untersuchung daß sich die Tendenz leicht verschoben hat in Richtung Arbeitsplatzsicherung. Ein Effekt, der natürlich auch mit HartzIV, aber auch mit der allgem. Zukunftserwartung im Angesicht der Zustände unserer europ. Nachbarn zu tun hat.
In meinem Berufsfeld z.B. spielt(e) die Höhe des Gehaltes/Lohnes durchgängig über Jahrzehnte keine wesentliche Rolle. Landespflege konnte vor 35 Jahren in NRW nur studieren wer einen deutlich besseren NC hatte als für Studien wie Medizin, Jura oder gar Architektur etc.
Man studierte aus Idealismus, das zu erwartende Einkommen war und ist deutlich niedriger als in vergleichbaren Berufen. Das gleiche gilt für Meister/Gesellen. Wer z.B. als Baumschulgärtner arbeitet macht das aus Leidenschaft und Interesse (z.B. Anteil von Abiturienten = sehr hoch).
Und dann zählt in erster Linie der Ruf der Firma, der Aussagen trifft über die Art der Mitarbeiterführung, des sozialen Klimas, der Möglichkeit sich beruflich und fachlich zu entwickeln, Betriebsklima, als Referenz geeignet, Solidität der Firma und der Unternehmerpersönlichkeiten und am Rande zählt auch das Einkommen und natürlich eine gewisse Sicherheit zur Lebensplanung.
Wer seine Arbeit im Wesentlichen auf den Verdienst fixiert vergeudet große Teile seines Lebens. Die Freude an der Arbeit, die Kollegialität, das soziale Miteinander bei der Arbeit und die Erweiterung der Kenntnisse über interessante Aufgaben sind doch die Kräfte, die nicht nur Einkommen schaffen sondern darüberhinaus uns auch befruchten und leben lassen.
Es gibt natürlich viele Menschen, die ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Dazu zählt generell die Klasse der Arbeitnehmer (sonst wären sie ja selbständig). Dieses Bedürfnis hat natürlich unterschiedl. Ausprägungen. Vom Beamten bishin zu Arbeitnehmern, die sich bei Zeitverträgen mit hohem Verdienst wohl fühlen.
Nun wird in dem Spiegel-Artikel benannt, daß es leichte Verschiebungen hin zum Thema Sicherheit gibt, zu Lasten der Verdienstwertigkeit. Aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber halte ich das für sehr schlüssig und dafür brauche ich keine Angaben über die Grundlagen der Befragung, auch wäre eine Auswertung nach Alter und Geschlecht für mich irrelevant.
Fest steht doch, daß Arbeitnehmer mit geringer Leistungsfähigkeit ein größeres Interesse an Sicherheit haben gegenüber den Leistungsfähigen, die um ihr Potenzial wissen.
Aus unternehmerischer Sicht wäre es zweckmäßig, wenn man Verträge ohne Kündigungsschutz höher dotiert. Also wer Sicherheit haben will, verdient weniger und umgekehrt. Allerdings lassen unsere Gesetze dieses nicht zu und ist auch nicht gewollt.
Gruß Joaquim
PS: zum Thema Sicherheit: Die größte Sicherheit, die man haben kann ist Vertrauen in sich selbst. Wenn man das nicht hat, dann muß man es sich woanders suchen und ggf. auch finden - aber immer mit dem Preis der Abhängigkeit. _________________ Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Fri Jul 13, 2012 2:41 pm Post subject: |
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| Joaquim wrote: | Hallo Euklid,
ich lese den Spiegel nicht, es sei denn hin und wieder einen Beitrag den Du verlinktest.
Unternehmen sind daran interessiert, wenig Fluktuation zu haben, da die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters im Mittel recht teuer ist und auch mal schnell ein halbes Jahresgehalt kosten kann (je nach Verantwortungsgrad).
Insofern ist es doch nur logisch, daß in Abständen Untersuchungen angestellt werden, wie die Interessenlage bei Arbeitnehmern ist, was sie am stärksten am Unternehmen bindet.
Und nun besagt die Untersuchung daß sich die Tendenz leicht verschoben hat in Richtung Arbeitsplatzsicherung. Ein Effekt, der natürlich auch mit HartzIV, aber auch mit der allgem. Zukunftserwartung im Angesicht der Zustände unserer europ. Nachbarn zu tun hat.
In meinem Berufsfeld z.B. spielt(e) die Höhe des Gehaltes/Lohnes durchgängig über Jahrzehnte keine wesentliche Rolle. Landespflege konnte vor 35 Jahren in NRW nur studieren wer einen deutlich besseren NC hatte als für Studien wie Medizin, Jura oder gar Architektur etc.
Man studierte aus Idealismus, das zu erwartende Einkommen war und ist deutlich niedriger als in vergleichbaren Berufen. Das gleiche gilt für Meister/Gesellen. Wer z.B. als Baumschulgärtner arbeitet macht das aus Leidenschaft und Interesse (z.B. Anteil von Abiturienten = sehr hoch).
Und dann zählt in erster Linie der Ruf der Firma, der Aussagen trifft über die Art der Mitarbeiterführung, des sozialen Klimas, der Möglichkeit sich beruflich und fachlich zu entwickeln, Betriebsklima, als Referenz geeignet, Solidität der Firma und der Unternehmerpersönlichkeiten und am Rande zählt auch das Einkommen und natürlich eine gewisse Sicherheit zur Lebensplanung.
Wer seine Arbeit im Wesentlichen auf den Verdienst fixiert vergeudet große Teile seines Lebens. Die Freude an der Arbeit, die Kollegialität, das soziale Miteinander bei der Arbeit und die Erweiterung der Kenntnisse über interessante Aufgaben sind doch die Kräfte, die nicht nur Einkommen schaffen sondern darüberhinaus uns auch befruchten und leben lassen.
Es gibt natürlich viele Menschen, die ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Dazu zählt generell die Klasse der Arbeitnehmer (sonst wären sie ja selbständig). Dieses Bedürfnis hat natürlich unterschiedl. Ausprägungen. Vom Beamten bishin zu Arbeitnehmern, die sich bei Zeitverträgen mit hohem Verdienst wohl fühlen.
Nun wird in dem Spiegel-Artikel benannt, daß es leichte Verschiebungen hin zum Thema Sicherheit gibt, zu Lasten der Verdienstwertigkeit. Aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber halte ich das für sehr schlüssig und dafür brauche ich keine Angaben über die Grundlagen der Befragung, auch wäre eine Auswertung nach Alter und Geschlecht für mich irrelevant.
Fest steht doch, daß Arbeitnehmer mit geringer Leistungsfähigkeit ein größeres Interesse an Sicherheit haben gegenüber den Leistungsfähigen, die um ihr Potenzial wissen.
Aus unternehmerischer Sicht wäre es zweckmäßig, wenn man Verträge ohne Kündigungsschutz höher dotiert. Also wer Sicherheit haben will, verdient weniger und umgekehrt. Allerdings lassen unsere Gesetze dieses nicht zu und ist auch nicht gewollt.
Gruß Joaquim
PS: zum Thema Sicherheit: Die größte Sicherheit, die man haben kann ist Vertrauen in sich selbst. Wenn man das nicht hat, dann muß man es sich woanders suchen und ggf. auch finden - aber immer mit dem Preis der Abhängigkeit. |
Hallo Joaqium sei gegrüßt
die Arbeitnehmer sind die Klasse die Sicherheit sucht?
Warum haben denn dann die großen Manager von Aktienkonzernen das größte Bedürfnis nach Sicherheit?
Wie kommt es denn daß sie lange Kündigungsfristen und zugleich riesige Abfindungen in ihren Verträgen haben.
Was Du schreibst ist alles Prosa.
Die Arbeitnehmer haben seit 2000 gelernt daß es keine Sicherheit gibt,und wenn sie jetzt ihren Arbeitgeber dezent daran erinnern daß Einarbeiten einer anderen Person ordentlich Geld kostet sollten sie sich davon etwas abholen,andernfalls die Firma wechseln.
Ich habe aufgrund meiner Selbständigkeit viel Kontakte in Firmen.
Da sehe ich momentan riesige Fluktuationen,zumindestz in dem Bereich indem ich arbeite.
Da macht sich doch so eine Spiegelpropaganda ganz gut.
Vertrauen fußt auch auf Unabhängigkeit.
Zur Unabhängigkeit gehört aber auch die Kohle dazu,und die muß man sich nun mal am Markt verdienen.
Da nützt dann auch kein Chef der redet wie ein Pfarrer.
Und sehr großes Vertrauen in sich haben auch diejenigen die große Vermögen von ihren Eltern erben,obwohl sie teilweise Nichtblicker sind und noch nie selbst etwas erarbeiten mußten.
Da amüsiert mich dann wenigstens deren Arroganz.
Vielleicht warst Du schon zuviel in Portugal,Kollegialität gibts in den meisten Betrieben in Deutschland nicht mehr,die stecken sich eher gegenseitig die Messer in den Rücken.
Alleine das Tempo in Spanien beim einfachen Gehen unterscheidet sich ganz signifikant von dem Tempo in Deutschland.
Das ist immer das erste was mir auffällt wenn ich dort bin.
Gruß Euklid |
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Mephistopheles

Joined: 15 Jun 2011 Posts: 726
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Posted: Fri Jul 13, 2012 4:21 pm Post subject: |
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| guterKönig wrote: | Hallo auch,
ich weiss zwar nicht,wie die Summe von 782,33 DM errechnet wurde,aber das war vor 25 Jahren etwa der halbe Nettolohn eines KFZ-Gesellen oder Maler/Handwerker... | Hallo GK,
ich habe einfach die 400 Euro des Euklid umgerechnet in DM, zum allseits bekannten Umrechnungskurs, weil vor 25 Jahren gab es noch keinen Euro. | guterKönig wrote: |
Diese 400 Eur Rechnung trotzdem als Vorlage genommen,da steht-werter Zeiträuber Mephistopheles,nichts von extraordinären Wohnungswechseln oder unzumutbaren Fahrten zur Arbeit....
Bei der Berechnung hat der Euklid selbstverständlich richtig gerechnet,gesetzt den Fall,in einer Strasse sind zwei Firmen und eine zahlt eben weniger Lohn-bei fiktiver Zusage eines "sicheren"Arbeitsverhältnisses... | gesetzt den Fall, Euklid ist ein Nachfolger Hegels, der einmal gesagt hat, wenn die Wirklichkeit der Theorie widerspricht, um so schlimmer für die Wirklichkeit.
Aber Euklid hat nur in der Theorie richtig gerechnet, in Wirklichkeit gab es damals schon den Sozialstaat, und der hat bei 782,33 Dm als erstes seine Pfote aufgehalten und seinen Anteil vorab kassiert.
Was mich wundert, ist, dass dir dieser Fakt unbekannt zu sein scheint. | guterKönig wrote: |
Neben deinem an den Haaren herbeigezogenen Beispiel, | Dieses "an den Haaren herbeigezogene Beispiel" ist damals wie heute mehrtausendfach vorgekommen, tatsächlich haben 1.000e von Augsburgern in München einen Job angenommen, weil sie dort locker 400 Euro, oder, damals 1987, 782,33 DM mehr verdienen, als in Augsburg, und sich dann wunderten, warum sie am Ende des Monats keinen Ct. oder Pf. mehr übrig hatten.
Aber, das ist halt die Wirklichkeit, während es nach der "richtigen Rechnung" ja 250.000 € sein müssten nach 25 Jahren. | guterKönig wrote: | rechne doch bitte noch den Dieselpreis von diversen Jahren mit aus,der Seinerzeit jahrelang 80 Pfennig bis 1 DM betrug.. Dann noch die anderen billigeren Energiekosten/Mieten und dann noch den Anteil der Rentenbeiträge,die bei den 25 Jahren des Einzahlens oben drauf gekommen wären...
Achso,die MWst.lag bei 11%
Und ein 280ce 123er Mercedes kostete neu um die 30.000 D-MARK....
Also ich habe immer dort gearbeitet,wo ich mehr verdienen konnte..
Ein paar Hunderter hier und da mehr im Monat,das hat mir eben auch ein Häuschen mehr gebracht auf 25 Jahre gesehen...
Grüss mir den Ian | mach ich doch glatt.  | guterKönig wrote: | und - setzen,Sechs..am Thema vorbeigeschrieben | Dein Thema ist ein bisschen anders.
Ja klar, wer dauernd auf Montage war und ohne Familie und ständig Überstunden geschoben hat, und die Spesen und Überstundenzuschläge sich steuer- und abgabenfrei in den Strumpf gesteckt hat, der konnte tatsächlich ein kleines Vermögen zusammenverdienen, vorausgesetzt, dass er nicht allzu viel in den diversen Puffs verpimpert hat. | guterKönig wrote: |
Gruss guterKönig |
Gruß Mephistopheles |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Fri Jul 13, 2012 4:49 pm Post subject: |
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| Mephistopheles wrote: | | guterKönig wrote: | Hallo auch,
ich weiss zwar nicht,wie die Summe von 782,33 DM errechnet wurde,aber das war vor 25 Jahren etwa der halbe Nettolohn eines KFZ-Gesellen oder Maler/Handwerker... | Hallo GK,
ich habe einfach die 400 Euro des Euklid umgerechnet in DM, zum allseits bekannten Umrechnungskurs, weil vor 25 Jahren gab es noch keinen Euro. | guterKönig wrote: |
Diese 400 Eur Rechnung trotzdem als Vorlage genommen,da steht-werter Zeiträuber Mephistopheles,nichts von extraordinären Wohnungswechseln oder unzumutbaren Fahrten zur Arbeit....
Bei der Berechnung hat der Euklid selbstverständlich richtig gerechnet,gesetzt den Fall,in einer Strasse sind zwei Firmen und eine zahlt eben weniger Lohn-bei fiktiver Zusage eines "sicheren"Arbeitsverhältnisses... | gesetzt den Fall, Euklid ist ein Nachfolger Hegels, der einmal gesagt hat, wenn die Wirklichkeit der Theorie widerspricht, um so schlimmer für die Wirklichkeit.
Aber Euklid hat nur in der Theorie richtig gerechnet, in Wirklichkeit gab es damals schon den Sozialstaat, und der hat bei 782,33 Dm als erstes seine Pfote aufgehalten und seinen Anteil vorab kassiert.
Was mich wundert, ist, dass dir dieser Fakt unbekannt zu sein scheint. | guterKönig wrote: |
Neben deinem an den Haaren herbeigezogenen Beispiel, | Dieses "an den Haaren herbeigezogene Beispiel" ist damals wie heute mehrtausendfach vorgekommen, tatsächlich haben 1.000e von Augsburgern in München einen Job angenommen, weil sie dort locker 400 Euro, oder, damals 1987, 782,33 DM mehr verdienen, als in Augsburg, und sich dann wunderten, warum sie am Ende des Monats keinen Ct. oder Pf. mehr übrig hatten.
Aber, das ist halt die Wirklichkeit, während es nach der "richtigen Rechnung" ja 250.000 € sein müssten nach 25 Jahren. | guterKönig wrote: | rechne doch bitte noch den Dieselpreis von diversen Jahren mit aus,der Seinerzeit jahrelang 80 Pfennig bis 1 DM betrug.. Dann noch die anderen billigeren Energiekosten/Mieten und dann noch den Anteil der Rentenbeiträge,die bei den 25 Jahren des Einzahlens oben drauf gekommen wären...
Achso,die MWst.lag bei 11%
Und ein 280ce 123er Mercedes kostete neu um die 30.000 D-MARK....
Also ich habe immer dort gearbeitet,wo ich mehr verdienen konnte..
Ein paar Hunderter hier und da mehr im Monat,das hat mir eben auch ein Häuschen mehr gebracht auf 25 Jahre gesehen...
Grüss mir den Ian | mach ich doch glatt.  | guterKönig wrote: | und - setzen,Sechs..am Thema vorbeigeschrieben | Dein Thema ist ein bisschen anders.
Ja klar, wer dauernd auf Montage war und ohne Familie und ständig Überstunden geschoben hat, und die Spesen und Überstundenzuschläge sich steuer- und abgabenfrei in den Strumpf gesteckt hat, der konnte tatsächlich ein kleines Vermögen zusammenverdienen, vorausgesetzt, dass er nicht allzu viel in den diversen Puffs verpimpert hat. | guterKönig wrote: |
Gruss guterKönig |
Gruß Mephistopheles |
Da sieht man mal wieder daß Du Null Ahnung vom Thema Vermögensbildung hast.
Wieviel Sozialabgaben wurden denn fällig wenn man sich selbst auf der eigenen Baustelle an Samstagen für das eigene Vermögen beschäftigt hat ?
Meinst Du ich habe meinen Lohn für meine eigene Arbeit auch so wie Du über den Energiepreis berechnet?
Heb mal deinen Hintern hoch,schreib weniger im Forum und lerne erst mal ordentlich rechen.
Die größte Wertschöpfung hatte ich immer wenn ich für mich selbst und nicht für andere gearbeitet habe.
Dazu muß man aber den Hintern hochbringen neben der Drangestelltenarbeit sofern man mit Null angefangen hat.
100€ die Arbeitsstunde sind gar nichts rein netto,und das völlig legal.
Natürlich ist Hartz IV beziehen und auf die Couch legen einfacher.
Die Überstundenzuschläge wurden schon immer besteuert,nur ganz wenige Berufsgruppen waren davon ausgenommen.
Dein Halbwissen ist erschreckend.
Du bist und bleibst der geborene (B)rozen(d)rechner weil Du immer wieder mit deinen kuriosen an den haaren hebeigezogenen Vergleichen kommst die niemand so gerschrieben hat.
Rechne mir bitte nochmal den Stundenlohn mit deiner Energieformel vor damit ich etwas zum amüsieren habe Du großartiger Clown.
Mit amüsiertem Gruß
PS : Im gelben Forum hat Dir ja niemand widersprochen bei deiner Ermittlung des Stundenlohnes von ein paar Cent.
Das gelbe Forum ist ja auch eine Geldmaschine da gehörst Du besser hin.
Der Kaufkraftvergleich von heute 400€ mit den 7xx DM vor 25 Jahren spricht alleine für sich schon Bände.
Das hat Dir der guteKönig versucht beizubringen das dies nicht sinnvoll ist ,aber ich bezweifle langsam daß Du das gerissen hast was er Dir da aufgeschrieben hat. |
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Mephistopheles

Joined: 15 Jun 2011 Posts: 726
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Posted: Fri Jul 13, 2012 5:25 pm Post subject: |
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| Euklid wrote: |
Heb mal deinen Hintern hoch,schreib weniger im Forum und lerne erst mal ordentlich rechen. |
Danke für den Tipp!
Ich werde deinem hervorragenden Beispiel
http://freezonechef.servertalk.in/profile.php?mode=viewprofile&u=42
folgen und ihn beherzigen.
| Euklid wrote: |
PS : Im gelben Forum hat Dir ja niemand widersprochen bei deiner Ermittlung des Stundenlohnes von ein paar Cent. |
Das lag vielleicht auch daran liegen, dass man dort außer des Schwäbischen auch der deutschen Sprache mächtig ist und zwischen Stundenlohn und Wert der Arbeit unterscheiden kann.
| Euklid wrote: | Das gelbe Forum ist ja auch eine Geldmaschine da gehörst Du besser hin.  |
Dort empfiehlt man mir auch gelegentlich, mir ein anderes Forum zu suchen, wenn ich mit jenem nicht zufrieden sei.
| Euklid wrote: | Der Kaufkraftvergleich von heute 400€ mit den 7xx DM vor 25 Jahren spricht alleine für sich schon Bände.
Das hat Dir der guteKönig versucht beizubringen das dies nicht sinnvoll ist ,aber ich bezweifle langsam daß Du das gerissen hast was er Dir da aufgeschrieben hat. |
Allerdings. Nur stammt der Bezug auf 400 Euro vor 25 Jahren von dir.
Gruß Mephistopheles |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Fri Jul 13, 2012 5:41 pm Post subject: |
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| Mephistopheles wrote: | | Euklid wrote: |
Heb mal deinen Hintern hoch,schreib weniger im Forum und lerne erst mal ordentlich rechen. |
Danke für den Tipp!
Ich werde deinem hervorragenden Beispiel
http://freezonechef.servertalk.in/profile.php?mode=viewprofile&u=42
folgen und ihn beherzigen.
| Euklid wrote: |
PS : Im gelben Forum hat Dir ja niemand widersprochen bei deiner Ermittlung des Stundenlohnes von ein paar Cent. |
Das lag vielleicht auch daran liegen, dass man dort außer des Schwäbischen auch der deutschen Sprache mächtig ist und zwischen Stundenlohn und Wert der Arbeit unterscheiden kann.
| Euklid wrote: | Das gelbe Forum ist ja auch eine Geldmaschine da gehörst Du besser hin.  |
Dort empfiehlt man mir auch gelegentlich, mir ein anderes Forum zu suchen, wenn ich mit jenem nicht zufrieden sei.
| Euklid wrote: | Der Kaufkraftvergleich von heute 400€ mit den 7xx DM vor 25 Jahren spricht alleine für sich schon Bände.
Das hat Dir der guteKönig versucht beizubringen das dies nicht sinnvoll ist ,aber ich bezweifle langsam daß Du das gerissen hast was er Dir da aufgeschrieben hat. |
Allerdings. Nur stammt der Bezug auf 400 Euro vor 25 Jahren von dir.
Gruß Mephistopheles |
Lies Dir dein vorzügliches Deutsch nochmal durch.
Das lag vielleicht auch daran liegen...........
Beim große Töne spucken bist Du eben unerreicht.
Du wirst Dich nie ändern.
Wenn man schon große Sprüche reißt sollte man selbst ein Vorbild sein,aber dazu taugst Du eben nicht wie man wieder mal sieht.
Überstunden und dann an den Puff denken das sieht Dir irgendwie ähnlich.  |
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Joaquim
Joined: 29 Mar 2012 Posts: 513
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Posted: Sat Jul 14, 2012 12:58 am Post subject: |
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Hallo Euklid,
natürlich sind Arbeitnehmer prinzipiell deutlich mehr an Sicherheit interessiert als Unternehmer. Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel.
Im Übrigen solltest Du wissen, daß Dein Beispiel der Manager etwas daneben war, schließlich sind Manager Arbeitnehmer.
Die Arbeitnehmer haben seit 2000 immer noch weitaus mehr Sicherheit als ein selbständiger Unternehmer.
Dein Berufsfeld liegt m.E. dazwischen, da man als Statiker in gewisser Weise eine staatl. Protektion genießt, man kaum investieren muß und somit das Risiko recht klein hält.
Wenn Du in Deinem Umfeld Erfahrungen sammelst, die konträr zu meinen sind, dann empfehle ich Dir mal Deine Kunden zu wechseln, wenn die so viel Fluktuation haben, dann ist vermutlich nicht viel mit diesen Firmen los.
In den Firmen die ich kenne (meine eingeschlossen) ist Kollegialität üblich genauso wie Verantwortung für jeden Mitarbeiter. Allerdings ist Deine Fixierung auf das Einkommen dort unüblich.
Eine starke Fluktuation kenne ich nur von Betrieben, die meinen alles über das Geld regeln zu können.
Zu Spanien und Portugal:
Du darfst nicht den Fehler machen und beide Länder über einen Kamm scheren, zumal auch Spanier je nach Region recht unterschiedlich sind.
Nach meinen Beobachtungen sind die Portugiesen weitaus fleißiger als deutsche Arbeitnehmer, arbeiten sehr hart und ausdauernd und sind sehr zuverlässig, nur liegt ihr Verdienst bei der Hälfte des deutschen Kollegen.
Übrigens: Noch nie hat mich ein Handwerker in Portugal versetzt, nicht mal für 5 Minuten, auch nicht wenn der Termin Wochen vorher ausgemacht wurde - und ich bin dort kein wichtiger Kunde.
Und ich kann monatelang in Portugal sein, weil ich meinen Mitarbeitern vertraue, und auch akzeptiere, daß sie während meiner Abwesenheit Entscheidungen treffen, die ich anders treffen würde.
In Deutschland benötigt die Leitung ja auch nur wenige Stunden pro Woche.
Das geht natürlich nur, wenn einem auch als Unternehmer der Verdienst nicht wichtig ist, solange man dabei existieren kann und nicht dauerhaft in den Verlustbereich rutscht.
Gruß Joaquim
| Euklid wrote: | | Joaquim wrote: | Hallo Euklid,
ich lese den Spiegel nicht, es sei denn hin und wieder einen Beitrag den Du verlinktest.
Unternehmen sind daran interessiert, wenig Fluktuation zu haben, da die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters im Mittel recht teuer ist und auch mal schnell ein halbes Jahresgehalt kosten kann (je nach Verantwortungsgrad).
Insofern ist es doch nur logisch, daß in Abständen Untersuchungen angestellt werden, wie die Interessenlage bei Arbeitnehmern ist, was sie am stärksten am Unternehmen bindet.
Und nun besagt die Untersuchung daß sich die Tendenz leicht verschoben hat in Richtung Arbeitsplatzsicherung. Ein Effekt, der natürlich auch mit HartzIV, aber auch mit der allgem. Zukunftserwartung im Angesicht der Zustände unserer europ. Nachbarn zu tun hat.
In meinem Berufsfeld z.B. spielt(e) die Höhe des Gehaltes/Lohnes durchgängig über Jahrzehnte keine wesentliche Rolle. Landespflege konnte vor 35 Jahren in NRW nur studieren wer einen deutlich besseren NC hatte als für Studien wie Medizin, Jura oder gar Architektur etc.
Man studierte aus Idealismus, das zu erwartende Einkommen war und ist deutlich niedriger als in vergleichbaren Berufen. Das gleiche gilt für Meister/Gesellen. Wer z.B. als Baumschulgärtner arbeitet macht das aus Leidenschaft und Interesse (z.B. Anteil von Abiturienten = sehr hoch).
Und dann zählt in erster Linie der Ruf der Firma, der Aussagen trifft über die Art der Mitarbeiterführung, des sozialen Klimas, der Möglichkeit sich beruflich und fachlich zu entwickeln, Betriebsklima, als Referenz geeignet, Solidität der Firma und der Unternehmerpersönlichkeiten und am Rande zählt auch das Einkommen und natürlich eine gewisse Sicherheit zur Lebensplanung.
Wer seine Arbeit im Wesentlichen auf den Verdienst fixiert vergeudet große Teile seines Lebens. Die Freude an der Arbeit, die Kollegialität, das soziale Miteinander bei der Arbeit und die Erweiterung der Kenntnisse über interessante Aufgaben sind doch die Kräfte, die nicht nur Einkommen schaffen sondern darüberhinaus uns auch befruchten und leben lassen.
Es gibt natürlich viele Menschen, die ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Dazu zählt generell die Klasse der Arbeitnehmer (sonst wären sie ja selbständig). Dieses Bedürfnis hat natürlich unterschiedl. Ausprägungen. Vom Beamten bishin zu Arbeitnehmern, die sich bei Zeitverträgen mit hohem Verdienst wohl fühlen.
Nun wird in dem Spiegel-Artikel benannt, daß es leichte Verschiebungen hin zum Thema Sicherheit gibt, zu Lasten der Verdienstwertigkeit. Aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber halte ich das für sehr schlüssig und dafür brauche ich keine Angaben über die Grundlagen der Befragung, auch wäre eine Auswertung nach Alter und Geschlecht für mich irrelevant.
Fest steht doch, daß Arbeitnehmer mit geringer Leistungsfähigkeit ein größeres Interesse an Sicherheit haben gegenüber den Leistungsfähigen, die um ihr Potenzial wissen.
Aus unternehmerischer Sicht wäre es zweckmäßig, wenn man Verträge ohne Kündigungsschutz höher dotiert. Also wer Sicherheit haben will, verdient weniger und umgekehrt. Allerdings lassen unsere Gesetze dieses nicht zu und ist auch nicht gewollt.
Gruß Joaquim
PS: zum Thema Sicherheit: Die größte Sicherheit, die man haben kann ist Vertrauen in sich selbst. Wenn man das nicht hat, dann muß man es sich woanders suchen und ggf. auch finden - aber immer mit dem Preis der Abhängigkeit. |
Hallo Joaqium sei gegrüßt
die Arbeitnehmer sind die Klasse die Sicherheit sucht?
Warum haben denn dann die großen Manager von Aktienkonzernen das größte Bedürfnis nach Sicherheit?
Wie kommt es denn daß sie lange Kündigungsfristen und zugleich riesige Abfindungen in ihren Verträgen haben.
Was Du schreibst ist alles Prosa.
Die Arbeitnehmer haben seit 2000 gelernt daß es keine Sicherheit gibt,und wenn sie jetzt ihren Arbeitgeber dezent daran erinnern daß Einarbeiten einer anderen Person ordentlich Geld kostet sollten sie sich davon etwas abholen,andernfalls die Firma wechseln.
Ich habe aufgrund meiner Selbständigkeit viel Kontakte in Firmen.
Da sehe ich momentan riesige Fluktuationen,zumindestz in dem Bereich indem ich arbeite.
Da macht sich doch so eine Spiegelpropaganda ganz gut.
Vertrauen fußt auch auf Unabhängigkeit.
Zur Unabhängigkeit gehört aber auch die Kohle dazu,und die muß man sich nun mal am Markt verdienen.
Da nützt dann auch kein Chef der redet wie ein Pfarrer.
Und sehr großes Vertrauen in sich haben auch diejenigen die große Vermögen von ihren Eltern erben,obwohl sie teilweise Nichtblicker sind und noch nie selbst etwas erarbeiten mußten.
Da amüsiert mich dann wenigstens deren Arroganz.
Vielleicht warst Du schon zuviel in Portugal,Kollegialität gibts in den meisten Betrieben in Deutschland nicht mehr,die stecken sich eher gegenseitig die Messer in den Rücken.
Alleine das Tempo in Spanien beim einfachen Gehen unterscheidet sich ganz signifikant von dem Tempo in Deutschland.
Das ist immer das erste was mir auffällt wenn ich dort bin.
Gruß Euklid |
_________________ Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU |
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Euklid
Joined: 01 Mar 2006 Posts: 18760
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Posted: Sat Jul 14, 2012 7:24 am Post subject: |
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| Joaquim wrote: | Hallo Euklid,
natürlich sind Arbeitnehmer prinzipiell deutlich mehr an Sicherheit interessiert als Unternehmer. Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel.
Im Übrigen solltest Du wissen, daß Dein Beispiel der Manager etwas daneben war, schließlich sind Manager Arbeitnehmer.
Die Arbeitnehmer haben seit 2000 immer noch weitaus mehr Sicherheit als ein selbständiger Unternehmer.
Dein Berufsfeld liegt m.E. dazwischen, da man als Statiker in gewisser Weise eine staatl. Protektion genießt, man kaum investieren muß und somit das Risiko recht klein hält.
Wenn Du in Deinem Umfeld Erfahrungen sammelst, die konträr zu meinen sind, dann empfehle ich Dir mal Deine Kunden zu wechseln, wenn die so viel Fluktuation haben, dann ist vermutlich nicht viel mit diesen Firmen los.
In den Firmen die ich kenne (meine eingeschlossen) ist Kollegialität üblich genauso wie Verantwortung für jeden Mitarbeiter. Allerdings ist Deine Fixierung auf das Einkommen dort unüblich.
Eine starke Fluktuation kenne ich nur von Betrieben, die meinen alles über das Geld regeln zu können.
Zu Spanien und Portugal:
Du darfst nicht den Fehler machen und beide Länder über einen Kamm scheren, zumal auch Spanier je nach Region recht unterschiedlich sind.
Nach meinen Beobachtungen sind die Portugiesen weitaus fleißiger als deutsche Arbeitnehmer, arbeiten sehr hart und ausdauernd und sind sehr zuverlässig, nur liegt ihr Verdienst bei der Hälfte des deutschen Kollegen.
Übrigens: Noch nie hat mich ein Handwerker in Portugal versetzt, nicht mal für 5 Minuten, auch nicht wenn der Termin Wochen vorher ausgemacht wurde - und ich bin dort kein wichtiger Kunde.
Und ich kann monatelang in Portugal sein, weil ich meinen Mitarbeitern vertraue, und auch akzeptiere, daß sie während meiner Abwesenheit Entscheidungen treffen, die ich anders treffen würde.
In Deutschland benötigt die Leitung ja auch nur wenige Stunden pro Woche.
Das geht natürlich nur, wenn einem auch als Unternehmer der Verdienst nicht wichtig ist, solange man dabei existieren kann und nicht dauerhaft in den Verlustbereich rutscht.
Gruß Joaquim
| Euklid wrote: | | Joaquim wrote: | Hallo Euklid,
ich lese den Spiegel nicht, es sei denn hin und wieder einen Beitrag den Du verlinktest.
Unternehmen sind daran interessiert, wenig Fluktuation zu haben, da die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters im Mittel recht teuer ist und auch mal schnell ein halbes Jahresgehalt kosten kann (je nach Verantwortungsgrad).
Insofern ist es doch nur logisch, daß in Abständen Untersuchungen angestellt werden, wie die Interessenlage bei Arbeitnehmern ist, was sie am stärksten am Unternehmen bindet.
Und nun besagt die Untersuchung daß sich die Tendenz leicht verschoben hat in Richtung Arbeitsplatzsicherung. Ein Effekt, der natürlich auch mit HartzIV, aber auch mit der allgem. Zukunftserwartung im Angesicht der Zustände unserer europ. Nachbarn zu tun hat.
In meinem Berufsfeld z.B. spielt(e) die Höhe des Gehaltes/Lohnes durchgängig über Jahrzehnte keine wesentliche Rolle. Landespflege konnte vor 35 Jahren in NRW nur studieren wer einen deutlich besseren NC hatte als für Studien wie Medizin, Jura oder gar Architektur etc.
Man studierte aus Idealismus, das zu erwartende Einkommen war und ist deutlich niedriger als in vergleichbaren Berufen. Das gleiche gilt für Meister/Gesellen. Wer z.B. als Baumschulgärtner arbeitet macht das aus Leidenschaft und Interesse (z.B. Anteil von Abiturienten = sehr hoch).
Und dann zählt in erster Linie der Ruf der Firma, der Aussagen trifft über die Art der Mitarbeiterführung, des sozialen Klimas, der Möglichkeit sich beruflich und fachlich zu entwickeln, Betriebsklima, als Referenz geeignet, Solidität der Firma und der Unternehmerpersönlichkeiten und am Rande zählt auch das Einkommen und natürlich eine gewisse Sicherheit zur Lebensplanung.
Wer seine Arbeit im Wesentlichen auf den Verdienst fixiert vergeudet große Teile seines Lebens. Die Freude an der Arbeit, die Kollegialität, das soziale Miteinander bei der Arbeit und die Erweiterung der Kenntnisse über interessante Aufgaben sind doch die Kräfte, die nicht nur Einkommen schaffen sondern darüberhinaus uns auch befruchten und leben lassen.
Es gibt natürlich viele Menschen, die ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Dazu zählt generell die Klasse der Arbeitnehmer (sonst wären sie ja selbständig). Dieses Bedürfnis hat natürlich unterschiedl. Ausprägungen. Vom Beamten bishin zu Arbeitnehmern, die sich bei Zeitverträgen mit hohem Verdienst wohl fühlen.
Nun wird in dem Spiegel-Artikel benannt, daß es leichte Verschiebungen hin zum Thema Sicherheit gibt, zu Lasten der Verdienstwertigkeit. Aus meiner Erfahrung als Arbeitgeber halte ich das für sehr schlüssig und dafür brauche ich keine Angaben über die Grundlagen der Befragung, auch wäre eine Auswertung nach Alter und Geschlecht für mich irrelevant.
Fest steht doch, daß Arbeitnehmer mit geringer Leistungsfähigkeit ein größeres Interesse an Sicherheit haben gegenüber den Leistungsfähigen, die um ihr Potenzial wissen.
Aus unternehmerischer Sicht wäre es zweckmäßig, wenn man Verträge ohne Kündigungsschutz höher dotiert. Also wer Sicherheit haben will, verdient weniger und umgekehrt. Allerdings lassen unsere Gesetze dieses nicht zu und ist auch nicht gewollt.
Gruß Joaquim
PS: zum Thema Sicherheit: Die größte Sicherheit, die man haben kann ist Vertrauen in sich selbst. Wenn man das nicht hat, dann muß man es sich woanders suchen und ggf. auch finden - aber immer mit dem Preis der Abhängigkeit. |
Hallo Joaqium sei gegrüßt
die Arbeitnehmer sind die Klasse die Sicherheit sucht?
Warum haben denn dann die großen Manager von Aktienkonzernen das größte Bedürfnis nach Sicherheit?
Wie kommt es denn daß sie lange Kündigungsfristen und zugleich riesige Abfindungen in ihren Verträgen haben.
Was Du schreibst ist alles Prosa.
Die Arbeitnehmer haben seit 2000 gelernt daß es keine Sicherheit gibt,und wenn sie jetzt ihren Arbeitgeber dezent daran erinnern daß Einarbeiten einer anderen Person ordentlich Geld kostet sollten sie sich davon etwas abholen,andernfalls die Firma wechseln.
Ich habe aufgrund meiner Selbständigkeit viel Kontakte in Firmen.
Da sehe ich momentan riesige Fluktuationen,zumindestz in dem Bereich indem ich arbeite.
Da macht sich doch so eine Spiegelpropaganda ganz gut.
Vertrauen fußt auch auf Unabhängigkeit.
Zur Unabhängigkeit gehört aber auch die Kohle dazu,und die muß man sich nun mal am Markt verdienen.
Da nützt dann auch kein Chef der redet wie ein Pfarrer.
Und sehr großes Vertrauen in sich haben auch diejenigen die große Vermögen von ihren Eltern erben,obwohl sie teilweise Nichtblicker sind und noch nie selbst etwas erarbeiten mußten.
Da amüsiert mich dann wenigstens deren Arroganz.
Vielleicht warst Du schon zuviel in Portugal,Kollegialität gibts in den meisten Betrieben in Deutschland nicht mehr,die stecken sich eher gegenseitig die Messer in den Rücken.
Alleine das Tempo in Spanien beim einfachen Gehen unterscheidet sich ganz signifikant von dem Tempo in Deutschland.
Das ist immer das erste was mir auffällt wenn ich dort bin.
Gruß Euklid |
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Portugiesische Arbeitnehmer sind fleißiger als deutsche Arbeitnehmer?
Erzählst Du solche Klischees auch deinen deutschen Arbeitnehmern in Deutschland sofern Du überhaupt deutsche Arbeitnehmer dabei hast?
Vielleicht bist Du auch nur im falschen Gerwerbe tätig,aber für die Gesamtheit aller deutschen Arbeitnehmer nehme ich Dir das nicht ab.
Du eignest Dich sehr gut für die Propagandaabteilungen der Posaunen um Broder und Giordano,da hat der Buche schon völlig recht.
Dann zieh mal deine Show über deinen Muslim - und Allah - Haß ruhig ab,denn hier verbietet Dir ja keiner das Mundwerk.
Hier darfst Du deinen Hass voll ausleben.
Aber nicht daß Du denkst ich wäre konvertierter Allah - Fan,nur deine Art und Weise wie Du es bringst finde ich sehr bedenklich.
Im übrigen sind Manager ausdrücklich keine Arbeitnehmer,deshalb haben sie auch keinerlei Arbeitnehmerrechte.
Aber wenn Du das so sehen möchtest dann sei Dir das unbenommen.
Mein Berufsfeld liegt auch nicht dazwischen,ich hole meine Aufträge ausschließlich am freien Markt.
Prinzipiell ist das genauso wie bei Ärzten die nur Privatpatienten behandeln,die haben auch keine Protektion vom Staat ,oder schleppt der Staat denen die Patienten in das Wartezimmer?
Bei Kassenärzten kann man das so sehen,aber da sind die Honorare mies.
Und weil die deutschen Ärzte nach deiner Auffassung von deutschen Arbeitskräften so faul sind gehen sie ins Ausland um ihr Brot zu verdienen.
Deshalb mache ich auch keine Gutachten vor Gerichten,weil mir der dort festgelegte Stundenlohn zu niedrig ist und meine Kosten nicht deckt,obwohl ich das könnte.
Ich lehne also jegliche Art von Protektion beim Staat ab.
Es könnte allerdings mal sein daß man mich mal zwangsverpflichtet,dann werde ich aber mit dem Fleiß von deutschen Arbeitnehmern nach deiner Allgemeindefinition kontern.
Schönen Sonntag noch. |
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guterKönig
Joined: 25 Dec 2009 Posts: 1402 Location: Bergisches Land
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Posted: Sat Jul 14, 2012 8:11 am Post subject: |
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Hallo Euklid,sei gegrüsst...
Vielleicht ist es heute so,dass die Portugiesen und Spanier etwas mehr ranhauen,wegen der Arbeitsplatzverlustangst..
Aber,Joaquim,die Südländer mit Deutschen Arbeitnehmern zu vergleichen,das halte ich für einen schlechten Witz von dir...
Vor gut 10 Jahren,da bin ich mit 3 anderen zu einer HILFSarbeit nach Portimao/Portugal gerufen worden...
Wir fuhren mit 2 Autos von Norddeutschland dorthin,konnten umsonst wohnen und wurden pro Nase mit 1.000DM pro Woche(5 Tage) bezahlt...
Die Spezialarbeit war übrigens simples Streichen eines Hotels...
Von der 3. Etage mit Meerblick,da habe ich auch gesehen,warum WIR kommen sollten... Die Einheimischen Arbeitnehmer waren am herumlungern und oft nur am Dösen.... Untragbar,wenn ein Termingeschäft zu erledigen ist...
Vor fast 25 Jahren fingen beruflich meine Kontakte mit diesen Ländern an..
Ich könnte ein dickes Buch,nur aus meinen Erinnerungen schreiben,wie träge und betrieblich untragbar diese Menschen dort sind..
Aber andere Länder,andere Sitten.. Zum Exportweltmeister,geschweigedenn zu richtigen Ausbildungen,da hat es bei all diesen PIGS ja wohl doch nicht gereicht...
Manana,Tranquillo,mas o menos, mais ou menos,.... -das sind die unumgänglichen Arbeitsvorschriften dort..
Ich fühle mich dort trotzdem wohl,mag die Menschen und die Umgebung...
Aber selbst in einem Automobilwerk,da läuft alles viiiiel relaxter ab,als in einem Deutschen..Da sitzt die halbe Belegschaft auch schon mal morgens um halb 7 vor der Glotze und sieht sich die Wiederholung vom Stierkampf des Vortages an..
"Abladen" ? Na klar,nachher )
Meine Mutter hat 10 Jahre in Sspanien gelebt,die könnte Lieder singen von der Langsamkeit dort und als ich mal im Urlaub dort war,da habe ich direkt 3 neu eingebaute Fenster wieder ausgebaut und erstmal GERADE eingesetzt,sodass sie nicht der alten Mutter fast entgegengeschossen kamen beim aufmachen.....
Ich weiss nicht,wie lange du dich da unten schon herumtreibst,aber die Deutschen die ich kenne,die in Portugal eine Selbständigkeit betreiben,die haben entweder Deutsche oder Portugiesen angestellt,die vorher Jahrzehnte in Deutschland gelebt haben...
Schönen Samstag noch (Stell deine Uhr erstmal wieder auf BRD-Zeit) |
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Joaquim
Joined: 29 Mar 2012 Posts: 513
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Posted: Sun Jul 15, 2012 1:29 am Post subject: |
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Hallo,
dann mal zu Portugal.
Vorab, die Algarve ist nicht typisch für Portugal, eher ein Fremdkörper, und ich mag die Algarve ebensowenig wie z.B. Andalusien. Außerdem ist mir die Algarve zu dicht bebaut und zu teuer. Das erinnert mich zu sehr an die Gegebenheiten der andal. Küstenorte.
Ich kann nur von meinen Erfahrungen und Beobachtungen berichten aus dem Alto Alentejo, sowie von Geschäftsbeziehungen die ich mit portug. Firmeninhabern unterhalte. Diese wiederum kann ich vergleichen mit Erfahrungen von Geschäftsbeziehungen nach Italien, England oder deutschen Firmen.
Die Wertigkeit sieht folgendermaßen aus:
am besten = deutsche und portug.
dann = engländische
am unzuverlässigsten = italienische Geschäftsbez.
Nun zu meinen Erfahrungen aus dem Handwerk. Ja, die portug. Handwerker sind fleißiger und zuverlässiger als deutsche, eindeutig!
Vielleicht ist das an der Algarve anders, dort wo so viele Ausländer wohnen, die man ausnehmen kann. Im Portugal-Forum lese ich hin und wieder, daß es dort Probleme gibt.
Im Unterschied zu Spanien sind auch die Arbeitszeiten anders.
Zur Zeit baue ich ja gerade hier in NRW. So manches mal ging mir schon durch den Kopf, ob ich nicht ein paar portug. Handwerker einfliegen lasse, die ich so kenne. Nur haben die nicht besonders viel Lust ihr Land zu verlassen. Sie sind auch recht regenscheu.
Einen Unterschied gibt es natürlich. Aufgrund der hohen Lohnkosten ist in Deutschland vieles technisierter als in Portugal, wo man den Bauhelfer für 5 Euro bekommt und der selbständige Elektriker oder Maurer auch nur 10 Euro verlangt. Auch ist die Vorgehensweise eine andere als bei uns üblich, mehr endergebnisorientiert. Auch gibt es keine Ausbildungsberufe und Meister. Man muß sich also umhören, wer was kann und wer welchen Ruf hat.
Da ich auch ein paar Baugeräte in Portugal für meinen Acker habe ist da auch schon mal was zu reparieren.
Mal hatte ich einen Schaden am Zahnkranzmoter beim Kettenbagger (dafür muß praktisch alles ausgebaut werden um da dran zu kommen, vor allem die komplizierte Hydrauliksteuerung) der bestens, extrem billig und termingerecht repariert wurde, was ich vor allem deshalb vergleichen kann, da ich einen ähnlichen Schaden auch schon mal hier in NRW im Betrieb hatte und dort von der Werksvertretung repariert wurde.
Ebenso positiv sehe ich die KFZ-Werkstätten. Zuvorkommend, kompetent, zuverlässig und billig übrigens ganz im Unterschied zu meinen spanischen Erfahrungen, wo ich das Gefühl nicht loswurde, die wollen mich ausnehmen, weil ich Ausländer bin.
Was solls, vielleicht habe ich nur ein saumäßiges Glück mit meinem direkten Umfeld in Portugal. In 3 1/2 Monaten bin ich ja wieder unten. Mal schauen ob dort die Stimmung zwischenzeitlich umgeschlagen ist.
Gruß Joaquim _________________ Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU |
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