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Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen...

 
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Fredo



Joined: 20 Feb 2006
Posts: 158

PostPosted: Wed Jul 11, 2012 1:13 pm    Post subject: Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen... Reply with quote

Na, wer sagts denn. Schön langsam lassen sie die Katze aus dem Sack:

Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen

Am Besten Alles auf den Putz hauen und von der Mindestsicherung leben.
_________________
ciao
Fredo
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Wed Jul 11, 2012 3:16 pm    Post subject: Re: Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen... Reply with quote

Fredo wrote:
Na, wer sagts denn. Schön langsam lassen sie die Katze aus dem Sack:

Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen

Am Besten Alles auf den Putz hauen und von der Mindestsicherung leben.



Hallo Fredo sei gegrüßt

es wird alles nicht so heiß gegessen wie das in den Posaunen steht.
Ich denke daß man damit die Leute davon abhalten will ihr Geld noch in Sachwerte zu stecken.
Du weißt doch : Es gilt immer Posaune mal (-1)

Es war aber genügend Zeit sich in den letzten 10 Jahren zu entreichern. Laughing Laughing Laughing

Wer zuviele Immos hatte konnte ja rechtzeitig ins Gold.

Diese Posaunenmeldung wird das Gold in Kürze ansteigen lassen,diejenigen die jetzt erst ins Gold marschieren werden am Schluß angeschissen sein weil sie viel zu spät dran sind.
1 Immo bleibt ja noch frei von Zwangshypotheken wenn sie denn überhaupt kommt. Ich glaube den Posaunen nicht. Laughing Laughing Laughing

Gruß Euklid
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
Posts: 2072

PostPosted: Wed Jul 11, 2012 3:36 pm    Post subject: Reply with quote

...dann glaub mal schön weiter Euklid.

Beste Grüße
V
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Wed Jul 11, 2012 4:27 pm    Post subject: Reply with quote

ventura wrote:
...dann glaub mal schön weiter Euklid.

Beste Grüße
V


Hallo ventura sei gegrüßt

in Kalifornien gabs 2009 ja auch 10% Zwangsanleihe. Laughing Laughing Laughing

Sind die deswegen dort gestorben?

Ich bin mir zu 99% sicher daß dies niemals beim BVerfG hier durchkommen würde,denn diese Nummer gabs schon öfter.

Zwangsanleihe damit das Maastricht-Kriterium von 60% eingehalten werden kann?

Die Begründung ist völlig absurd,und da dies das Wunschkonzert vom DIW ist weiß ich was ich davon zu halten habe.

Da arbeiten doch nur Tollbohrer die ebenso wenig Ahnung haben wie diejenigen die im Bundestag sitzen,oder wie die Journaille beim Spiegel die ja nur noch aus Praktikanten zu bestehen scheint. Laughing Laughing Laughing

Die sollen erstmal ihre ganzen Kriege bzw Raubzüge die finanziert werden müssen endlich beenden,erst dann kann der Kassensturz gemacht werden.

Ich würde die griechische Variante wählen.

Sämtliche Geldscheine exakt in der Mitte trennen.

Der halbe Geldschein wird Zwangsanleihe,der restliche Geldschein wird im Wert halbiert.
Dann ist Ruhe an der Front. Laughing Laughing Laughing Laughing

Ja sowas gabs tatsächlich.

Kugel mal unter Griechenland in den 20er Jahren.

Es gibt soviele raffinierte Einlagen daß es am besten ist wenn man weit,sehr weit gestreut hat. Laughing Laughing Laughing

Gruß Euklid
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guerrero



Joined: 07 Jun 2009
Posts: 383
Location: Deutschland

PostPosted: Sat Aug 04, 2012 9:27 am    Post subject: Elsässer Compact Reply with quote

Hallo,

http://www.compact-magazin.com/index.php?option=com_content&view=article&id=316

http://www.zivilekoalition.de/


Gruß
G
_________________
"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch"
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schaumermal



Joined: 20 Mar 2007
Posts: 1378

PostPosted: Sat Aug 04, 2012 10:07 am    Post subject: Reply with quote

Alles schon mal dagewesen. Embarassed


http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegswirtschaftsverordnung

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_nicht_mehr_erhobener_Steuerarten


„Beim modernen Ultimatum droht man nicht mit Krieg, sondern mit Hilfe.”
George F. Kennan

_________________
LG
schaumermal

_______________________________________

„Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert als diejenigen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.“

Benjamin Disraeli (britischer Premierminister)
Coningsby, 1844
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guerrero



Joined: 07 Jun 2009
Posts: 383
Location: Deutschland

PostPosted: Sat Aug 04, 2012 10:25 am    Post subject: Reply with quote

Quote:
Die KWVO war eine der sogenannten Schubladenverordnungen, die schon lange vor Beginn des Zweiten Weltkrieges von der Ministerialbürokratie entworfen worden waren


hat was.
Gruß
G
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Joaquim



Joined: 29 Mar 2012
Posts: 510

PostPosted: Sat Aug 04, 2012 11:59 pm    Post subject: Re: Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen... Reply with quote

Fredo wrote:


Zwangsanleihe für Reiche soll Kassen füllen




Hallo Fredo,
in dem Artikel heißt es:

"DIW-Berechnungen für Deutschland kommen der Zeitung zufolge zu dem Ergebnis, dass sich bei einer Abgabe, die ab einem individuellen Vermögen von 250.000 Euro (Ehepaare 500.000 Euro) erhoben wird, eine Bemessungsgrundlage von immerhin 92 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ergibt. "Ein Zwangskredit oder eine Abgabe in Höhe von [b]zum Beispiel zehn Prozent[/b] auf diese Bemessungsgrundlage könnten somit gut neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts mobilisieren - rund 230 Milliarden Euro",

Bekanntlich gehören zum Vermögen auch Forderungen. Der Gesetzgeber vergißt dabei gelegentlich, daß gesetzlich garantierte Sozialleistungen Forderungen sind, die mind. im gleichen Maße gesichert sind wie eine Forderung gegenüber einem Kunden.
Insofern wären sie bei einer Vermögensabgabe auch identisch zu behandeln, auch wenn unsere Regierung etwas anderes beschließen sollte - dann ist das Bundesverfassungsgericht halt dran!

Allein die Netto-Pensionsforderung einer Lehrerin (abgezinst) liegt schon bei ca. 500.000 Euro.
Wie hoch mag das Vermögen eines Neugeborenen sein aus einer Familie mit HartzIV-Karriere? Lebenserwartung ca. 75 Jahre-Anspruch auf gesetzl. Sozialleistungen, abgezinst z.Zt. ca. 1,5% jährlich.
Vermutlich müßte bei dem genannten Betrag (250.000) auch jeder HartzIver eine 10%ige Vermögensabgabe zahlen.

Die ärmsten im Lande sind immer noch normale Arbeitnehmer mit kleinem Rentenanspruch auf Sozialhilfeniveau und Aufschneider mit luxuriösem Leben und nen Haufen Schulden.

Also, sollte eine Vermögensabgabe in irgend einer Form kommen, ab welchem Betrag wäre es wohl verfassungskonform?

Gruß Joaquim
_________________
Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU
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eisenherz



Joined: 15 Feb 2006
Posts: 5438
Location: Berlin

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 7:04 am    Post subject: Reply with quote

Guten Morgen Joaquim,
die Lagebeschreibung ist kurz aber aussichtslos:
Deutschland wird innerhalb der EU und der gemeinsamen Währung Euro für die unbezahlbaren Schulden der anderen Länder in Haftung genommen werden. Nein, das ist falsch. Deutschland verpflichtet sich freiwillig für die unbezahlbaren Schulden der anderen Länder innerhalb des EU - Raumes zu haften.

Diese Schulden, bei wem auch immer, können weder die Schuldner bezahlen noch Deutschland. Dieses Geld aber, als Forderung so wie du es vornehm ausdrückst, wollen die Gläubiger bezahlt haben. Lassen wir mal dahingestellt welche Druckmittel gegen Deutschland angewendet werden können, um die jeweilige deutsche Regierung dazu zu bringen den durchaus vorhandenen Reichtum in privaten Händen zu beschlagnahmen und für die Schuldentilgung zu verwenden.

Was auch geht, das ausländische Regierungen jedwedes deutsche Geld auf ausländischen Konten sofort einfriert und als Wiedergutmachung her nimmt. Ich kenne da ein Land, dessen Regierung praktiziert so etwas regelmäßig. Dieses Land droht unverhohlen damit es jederzeit wieder machen zu können. Zu können das, was sie schon viele male vorgemacht haben wie es geht: Ausländisches Geld und Gold zu sperren und zu stehlen.

Ob so oder so, das ist zweifellos ein innerer Notstand.

Und nun zu den Forderungen die irgendwer an den Staat Deutschland, in Deutschland hat, wie deine Lehrer, wie jeder Beamte dem seine Pension zusteht. Nicht nur das diese Zahlungen mit einem Federstrich in den dafür zuständigen Parlamenten (Bund oder Länder) gekürzt werden können, bei einem inneren Notstand stehen alle Forderungen an den Staat auf den Prüfstand.

Der innere Notstand berechtigt die Zentralregierung über jedwede Opposition, über alle Gerichte, über alle Bundesländerregierungen hinweg, jedwede Forderung die den inneren, monetären Notstand betreffen, diese Schutzbarrieren außer Kraft zu setzen.

Woher ich das weiß, das möchtest du wissen?
***************************************************
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notstandsgesetze
Deutsche Notstandsgesetze
Die Notstandsgesetze wurden am 30. Mai 1968, in der Zeit der ersten Großen Koalition, vom Deutschen Bundestag verabschiedet. .... Die Notstandsgesetze änderten das Grundgesetz zum 17. Mal und fügten eine Notstandsverfassung ein, welche die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen sichern soll.
(...)
Inhalt
Das Siebzehnte Gesetz zur Ergänzung des Grundgesetzes ist auf den 24. Juni 1968 datiert, wurde am 27. Juni 1968 verkündet und trat am 28. Juni in Kraft. Von den damals 145 Grundgesetzartikeln wurden damit 28 geändert, aufgehoben oder eingefügt. Die Gesetze enthalten Regelungen für den Verteidigungsfall, den Spannungsfall, den inneren Notstand und den Katastrophenfall. In diesen Fällen werden die Grundrechte eingeschränkt.

Innerer Notstand
Als Innerer Notstand wird im Staatsrecht die Notlage eines Staates infolge von Naturkatastrophen, schweren Unglücksfällen, Angriffen auf die staatliche Grundordnung oder den Bestand des Staates bezeichnet. In der Regel erhält die Exekutive durch die Verfassung besondere Befugnisse für die Zeit des Inneren Notstandes.

Gruß
eisenherz
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 8:28 am    Post subject: Reply with quote

Hallo,

nicht zu vergessen ist:
Die Dt. Notstandsgesetze wurden vor einigen Jahren überarbeitet und erweitert. http://www.erinnerungsforum.net/forum/politik-weltgeschehen/notstandsgesetze-in-deutschland/?wap2 (Es sind mehere Seiten!)

Z.B:
- "b) In Absatz 3 Satz 1 wird das Wort „Naturkatastrophe“ durch das Wort „Katastrophe“ ersetzt."
- "Gesetz zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates vom 22. Juli 2003 über die Vollstreckung von Entscheidungen über die Sicherstellung von Vermögensgegenständen oder Beweismitteln in der Europäischen Union"


Im Deutschland wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1922 eine Zwangsanleihe eingeführt, um den Reparationsforderungen nachkommen zu können. Unter dem Eindruck der Hyperinflation war die Möglichkeit des Reiches, sich auf dem Kapitalmarkt zu finanzieren, zusammengebrochen. Zeichnungspflichtig waren alle am 1. Januar 1923 vermögensteuerpflichtigen Personen mit einem Vermögen über 100.000 Mark. Die Zeichnungspflichtigen hatten von den ersten 100.000 Mark ihres Vermögens 1 Prozent und von den nächsten 150.000 Mark 2 Prozent zu zeichnen. Der Höchstsatz war bei einem Vermögen von 1.000.000 Mark und einem Satz von 10 Prozent erreicht. Eine Tilgung war ab November 1925 vorgesehen. Hierzu kam es aber nicht, da die Guthaben durch die Deutsche Inflation 1914 bis 1923 vollständig vernichtet wurden. Faktisch war diese Zwangsanleihe zu einer Vermögensabgabe geworden.

Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe, eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Durch die Verteilung auf viele Jahre betrug die Belastung nur 1,67 % pro Jahr, sodass sie aus dem Ertragswert des betroffenen Vermögens geleistet werden konnte, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen. Das fiel den Betroffenen infolge der ständigen Inflation in den Jahren 1948 bis 1978 auch allmählich leichter. Ab den 1980er Jahren flossen zunehmend auch allgemeine Steuermittel in den Fonds.

Die Vermögenssubstanz wurde im Regelfall nicht angegriffen, zumal die Abgabe dem mit der Zeit steigenden Vermögenswert nicht angepaßt wurde. Insofern kann von einer tatsächlichen Umverteilung durch den Lastenausgleich kaum die Rede sein. Fälle wie jener der verwitweten und verarmten Hausbesitzerin in Berlin, die auf ihr Haus einen Hypothekarkredit aufnehmen mußte, um die Vermögensabgabe zahlen zu können, die den Kredit dann aber nicht bedienen konnte, das Haus verkaufen und aus dem Erlös die Abgabe zahlen mußte, werden im Bundesausgleichsamt als seltene Einzelfälle bezeichnet.

Nach den zweiten WK ging es auch um die Entschädigung der vertriebenen Deutschen.
2010: Durchschnittsentgeld pro Jahr 31.144 EUR
1952: Durchschnittsentgeld pro Jahr 3.852 DM
1924: Durchschnittsentgeld pro Jahr 1.233 RM
1923 6. Januar: Eine zweite Kuh von Imker Rabe für 400.000 Mark gekauft.
1923 8. Januar: Gehalt vom 1. Januar mit Nachzahlung für Dezember beträgt 310.000 Mark.
1923 18. Januar: Der Dollar ist auf 25.000 Mark gestiegen.
1923 26. Januar: Ein Schwein von 226 Pfund verkauft, das Pfund für 1.300 Mark; nächste Woche 1.500 Mark.


Unsere Politiker haben die Kohle verballert, es herscht derzeit keine unvorhersehbare Katastrophe. (Ja sie wurden gewählt). Dennoch sollten auch auch dafür haften.

Gruß, Laus
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 8:56 am    Post subject: Reply with quote

Laus wrote:
Hallo,

nicht zu vergessen ist:
Die Dt. Notstandsgesetze wurden vor einigen Jahren überarbeitet und erweitert. http://www.erinnerungsforum.net/forum/politik-weltgeschehen/notstandsgesetze-in-deutschland/?wap2 (Es sind mehere Seiten!)

Z.B:
- "b) In Absatz 3 Satz 1 wird das Wort „Naturkatastrophe“ durch das Wort „Katastrophe“ ersetzt."
- "Gesetz zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates vom 22. Juli 2003 über die Vollstreckung von Entscheidungen über die Sicherstellung von Vermögensgegenständen oder Beweismitteln in der Europäischen Union"


Im Deutschland wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1922 eine Zwangsanleihe eingeführt, um den Reparationsforderungen nachkommen zu können. Unter dem Eindruck der Hyperinflation war die Möglichkeit des Reiches, sich auf dem Kapitalmarkt zu finanzieren, zusammengebrochen. Zeichnungspflichtig waren alle am 1. Januar 1923 vermögensteuerpflichtigen Personen mit einem Vermögen über 100.000 Mark. Die Zeichnungspflichtigen hatten von den ersten 100.000 Mark ihres Vermögens 1 Prozent und von den nächsten 150.000 Mark 2 Prozent zu zeichnen. Der Höchstsatz war bei einem Vermögen von 1.000.000 Mark und einem Satz von 10 Prozent erreicht. Eine Tilgung war ab November 1925 vorgesehen. Hierzu kam es aber nicht, da die Guthaben durch die Deutsche Inflation 1914 bis 1923 vollständig vernichtet wurden. Faktisch war diese Zwangsanleihe zu einer Vermögensabgabe geworden.

Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe, eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Durch die Verteilung auf viele Jahre betrug die Belastung nur 1,67 % pro Jahr, sodass sie aus dem Ertragswert des betroffenen Vermögens geleistet werden konnte, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen. Das fiel den Betroffenen infolge der ständigen Inflation in den Jahren 1948 bis 1978 auch allmählich leichter. Ab den 1980er Jahren flossen zunehmend auch allgemeine Steuermittel in den Fonds.

Die Vermögenssubstanz wurde im Regelfall nicht angegriffen, zumal die Abgabe dem mit der Zeit steigenden Vermögenswert nicht angepaßt wurde. Insofern kann von einer tatsächlichen Umverteilung durch den Lastenausgleich kaum die Rede sein. Fälle wie jener der verwitweten und verarmten Hausbesitzerin in Berlin, die auf ihr Haus einen Hypothekarkredit aufnehmen mußte, um die Vermögensabgabe zahlen zu können, die den Kredit dann aber nicht bedienen konnte, das Haus verkaufen und aus dem Erlös die Abgabe zahlen mußte, werden im Bundesausgleichsamt als seltene Einzelfälle bezeichnet.

Nach den zweiten WK ging es auch um die Entschädigung der vertriebenen Deutschen.
2010: Durchschnittsentgeld pro Jahr 31.144 EUR
1952: Durchschnittsentgeld pro Jahr 3.852 DM
1924: Durchschnittsentgeld pro Jahr 1.233 RM
1923 6. Januar: Eine zweite Kuh von Imker Rabe für 400.000 Mark gekauft.
1923 8. Januar: Gehalt vom 1. Januar mit Nachzahlung für Dezember beträgt 310.000 Mark.
1923 18. Januar: Der Dollar ist auf 25.000 Mark gestiegen.
1923 26. Januar: Ein Schwein von 226 Pfund verkauft, das Pfund für 1.300 Mark; nächste Woche 1.500 Mark.


Unsere Politiker haben die Kohle verballert, es herscht derzeit keine unvorhersehbare Katastrophe. (Ja sie wurden gewählt). Dennoch sollten auch auch dafür haften.

Gruß, Laus



Hallo Laus sei gegrüßt

du schreibst faktisch war diese Zwangsanleihe zu einer Vermögensabgabe ab 1.Januar 1923 geworden.

Du schreibst gleichzeitig daß das Gehalt im Januar 1923 schlanke Dreihundertzehntausend Mark betragen hat.

Also Jahresgehalt wegen Inflation > 12 mal 300 000 ,ich schätze mal großzügig daß das letzte Gehalt im Billionenbereich gelegen hat.

Wer 4 Dollar hatte war also vermögend. Laughing Laughing Laughing
Ich habe vor kurzem SFR und Dollars gekauft weil meine Kinder nach You Es Äh wollten,die Bank hat gefragt warum und wieso.
Immer schön höflich bleiben und eben handeln.

Was soll da also diese Zwangsanleihe bzw.Vermögensabgabe bewirkt haben?

Die haben sich damit etwas Zeit gekauft.

Das war doch nur Pipifax,also wieso Angst vor so etwas haben?

Merke : Die Kapitalflucht und Hyperinflation ist immer schneller als die Politiker Gesetze machen können was dieses Beispiel doch klar belegt.

Daß zwischendurch auch mal Stabilisierungen kamen habe ich ja vor längerer Zeit mal beschrieben,die kamen wohl durch die Januarzwangsabgaben,was dann das letzte Aufbäumen war.

Da ging schon lange nichts mehr.
Aus der Entwicklung zum Dollarkurs von Februar 23 bis ca Mai 1923 kann man seine Rückschlüsse ziehen.
Die Mark wurde wieder etwas stabiler durch diese lächerlich geringen Zwangsabgaben.
Jedoch wurden diese Zwangsabgaben dann im Nu zur lächerlichen Witzfigur weil sie im Juli noch nicht mal mehr den Wert eines Frühstücksei erreicht haben.

Gruß Euklid
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bassano



Joined: 15 Feb 2006
Posts: 2768

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 9:02 am    Post subject: Reply with quote

Laus wrote:
Hallo,


[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz]Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden.Gruß, Laus


hallo Laus,

du zitierst...

....Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden....


....wurde also ...nach der Höhe des Vermögens...berechnet...
Wie war das ? Generell in gleich welcher Vermögens-Höhe ?
Schon ab dem 1. Appartement im Wert von 18 k irgendwo in der Wallachei ?

Oder gab es auch (üblicherweise) sogenannte "Freigrenzen" ?


Gruss
bassano
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 9:22 am    Post subject: Reply with quote

bassano wrote:
Laus wrote:
Hallo,


[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz]Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden.Gruß, Laus


hallo Laus,

du zitierst...

....Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden....


....wurde also ...nach der Höhe des Vermögens...berechnet...
Wie war das ? Generell in gleich welcher Vermögens-Höhe ?
Schon ab dem 1. Appartement im Wert von 18 k irgendwo in der Wallachei ?

Oder gab es auch (üblicherweise) sogenannte "Freigrenzen" ?


Gruss
bassano



Hallo bassano sei gegrüßt

der Lastenausgleich hatte nicht nur mit dem Staatsbankrott zu tun,der natürlich auch eine eine Folge des WK II war.
Er hatte auch die Aufgabe die Millionen von Flüchtlingen aus den Vertreibungsgebieten ,Ostpreußen,Schesien,Pommern,Tschechoslowakei,
Ungarn zu integrieren.
Desweiteren mußte ja ein Ausgleich geschaffen werden zwischen denen die noch ein Haus mit Bauschutt hatten,und den Glückspilzen die noch eine intakte Immobilie hatten.

Wie sollte man denn das damals anders lösen.?

Die Zahlungen hören sich ja viel an,aber tatsächlich sind sie inflationsbereinigt nur ein Bruchteil gewesen.

Man bedenke daß ein durchschnittliches Haus damals ca 5000DM gekostet hat.

Da sind doch 18k eine gewaltige Summe gewesen.

Gruß Euklid
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eisenherz



Joined: 15 Feb 2006
Posts: 5438
Location: Berlin

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 9:28 am    Post subject: Reply with quote

Quote:
Unsere Politiker haben die Kohle verballert, es herscht derzeit keine unvorhersehbare Katastrophe.

Hallo Laus,
wie kühn du doch noch zu denken vermagst.

Ob der Katastrophe die jetzt gerade herrscht, die mit den inneren Problemen von Deutschland, die Deutschland mit sich selber hat und auch mit sich selber ausmachen muss, das ist dabei unwichtig.

Nur am Rande bemerkt, kannst du, kann sich hier irgendeiner auch nur ansatzweise vorstellen, wenn Deutschland sich in der EU gegenüber den anderen Ländern so gegeben hätte, gegenüber Griechenland, Spanien oder Italien, kann sich einer der noch bei Sinnen ist vorstellen, das von diesen Ländern ähnliche Hilfsmaßnahmen für Deutschland bereitgestellt würden, wie sie Deutschland schon bezahlt hat, für die Deutschland bürgt, für die Sünden der anderen, die Deutschland in der Zukunft immer mehr aufgesattelt bekommt, weil es die deutsche Elite geradezu herausfordert.?

Wenn Deutschland für die Sünden der anderen mithaftet, und es sieht so aus, das es so kommen wird, dann ist aus einem kleinen deutschen Misthaufen, ohne Übergang, eine riesige, stinkende Müllhalde geworden und wir mitten drin. Wenn das kein Notstand ist, was dann?

fragt
eisenherz


Last edited by eisenherz on Mon Aug 06, 2012 7:19 am; edited 1 time in total
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Joaquim



Joined: 29 Mar 2012
Posts: 510

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 10:04 am    Post subject: Reply with quote

Hallo Eisenherz,

wir beide wissen, daß sich Vermögen jederzeit durch äußere Einflüsse in Luft auflösen kann.
Eine Forderung an den Staat durch Notstandsgesetze ebenso, wie der Wert einer Immobilie oder eine Geldforderung privatrechtlicher Natur.

Der Staat hat feste Regeln per Gesetz aufgestellt, was und in welcher Höhe seiner Ansicht nach Vermögen ist und dieses im Bewertungsgesetz manifestiert, welches natürlich nach einem Stichtagsprinzip vorgeht.

Wenn jemand Solitärbäume auf den Baumschulfeldern hat, die über einen Zeitraum von 20 Jahren gepflegt, gedüngt, von Kraut befreit, gestäbt, beschnitten und alle 3 Jahre umgepflanzt wurden, also dort jede Menge Arbeit und Kapital drinsteckt, dann ist das lt. Bewertungsgesetz Vermögen, und zwar unabhängig davon, ob es für diese Bäume einen Kunden gibt, und falls ja zu welchem Preis, unabhängig davon ob der Baum ggf. 3 Monate später wegen eines extremen Schädlingbefalls stirbt, unabhängig davon ob spielende Kinder aus Spaß mal ein paar Zeichen in die Rinde kratzen und damit derartige Bäume unverkäuflich werden und abgesägt werden.
Und wenn alles gut ging, man einen oder mehrere Sattelzüge Bäume nach Holland oder England verkauft, dann ist die Forderung natürlich Vermögen, und wenn man 3 Monate später feststellt, daß nichts bezahlt wird, dann hat man halt Pech gehabt oder war zu leichtgläubig, oder, oder.....
Für die Bewertung von Vermögen: Es gilt das Stichtagsprinzip.

Eine stattliche Villa kann jederzeit auch fast wertlos werden, wenn im Nachbargebäude die Nutzung geändert wird zum Asylantenheim oder eine NPD-Geschäftsstelle instaliert wird.
Oder das wirtschaftliche Umfeld sich im Großraum nach und nach verändert.

In diesem Zusammenhang ist eine mögliche Kappung von Pensionsansprüchen also die Kappung des Vermögenswertes auch nichts besonderes. Persönlich gehe ich davon aus, daß es dazu kommen wird, der Politik, der europ. Politik entsprechend.

Jetzt kommt die gute Nachricht für alle, die sich vom Staat versorgen lassen.
Das Bewertungsgesetz sieht Sozialforderungen an den Staat nicht als Vermögen an, was aber meines Erachtens anzufechten ist mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichtes.

Gruß Joaquim
_________________
Die Seele Lissabons im Juni
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
Posts: 2072

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 1:17 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Laus, hallo Leute,

ich persönlich halte eine Neuauflage des Lastenausgleiches für sehr wahrscheinlich.
Man schaue sich nur die "Staatsquote" 1948 und heute an?
Da hängen wesentlich mehr Därme am staatlichen Tropf.
Neben allen anderen Problemen.

Ganz interessant finde ich, z.Zt. des Lastenausgleiches wurde man über den Einheitswert belelastet.
Der Einheitswert einer Immo hatte eine Größenordnung von etwas mehr als 25% des Verkehrswertes.
Von da her, war das zu stemmen (es wurden 50% von 25% erhoben).
Was ich mich immer noch frage, warum hat man, vor einigen Jahren, die Erbschaftssteuer von Einheitswert auf Verkehrswert umgestellt?
Man könnte ja, wenn nötig, den Einheitwert multiplizieren?
Eins steht fest, die Rasur kommt und dann wird es gut sein,etwas Vermögen unter dem Radarschirm des Staates zu haben.
Beste Grüße
V
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Sun Aug 05, 2012 3:13 pm    Post subject: Reply with quote

ventura wrote:
Hallo Laus, hallo Leute,


Was ich mich immer noch frage, warum hat man, vor einigen Jahren, die Erbschaftssteuer von Einheitswert auf Verkehrswert umgestellt?
Beste Grüße
V


Hallo Ventura sei gegrüßt

da fragst Du noch?

Die hatten da mit Sicherheit etwas anderes auf dem Radar als eine Deflation. Laughing Laughing Laughing

Der Beruf des Gutachters will ja auch zu Ehren kommen,das mit dem Faktor wäre in der Tat sicher zu oberflächlich.
Natürlich ist das Gutachten vom Besitzer zu liefern und zu bezahlen,und der politische Klüngel versprechen sicherlich wieder daß solch ein Gutachten 100€ kostet,so wie bei dem schizophrenen Wärmepaß.

Die ganze Scheiße mit der Zwangsumlage wurde ja bezeichnender Weise vom DIW angerührt. Laughing Laughing Laughing Laughing
Auch hier nackte Globalplayerpolitik.

Zuerst hätte man doch mal die reichen griechischen Reeder zu Zwangszahlungen für ihr eigenes Volk bluten lassen müssen.

Irgendwie scheinen sich die Globalisten zu mögen,das ist alles ganz offensichtlich gegen den Mittelstand und Mittelstandsbetriebe gerichtet.

Glasklar wie da gerechnet werden wird.

Neuere Häuser sind mehr wert,da die alten Häuser ihre Zwangsumlage über die horrenden Steuern für Energie bezahlen.

Da wird ganz sicher ein Teil der Staatsknete die für Wärmesanierungen als verlorener Zuschuß bezahlt wurde wieder reingeholt.
Ist ja auch nicht mehr wie recht.
Ich habe meine Sanierungen auch ohne Staatsknete gemacht weil ich mir nicht gerne Vorschriften von denen machen lasse was vernünftig und unvernünftig ist.
Deswegen kalkuliere ich grundsätzlich ohne Staatsknete.
Ich nehme den Kram nur mit wenn die aus Versehen in meine schon angedachte Gasse laufen.

Gruß Euklid
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
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PostPosted: Sun Aug 05, 2012 4:08 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Euklid,

wenn das so ist, gebe ich dem Gutachter einen tausender, vielleicht auch mehr, war schon immer schädlich an der falschen stelle zu sparen Smile.

Und wer nur aus der Kurve kommt, wenn der Staat eine Lockprämie zahlt, hat nicht alle Tassen im Schrank!

Wo das endet, sieht man in den "blühenden Landschaften", kenne Zahnärzte, die gehen deswegen als Sozialhilfeempfänger in Rente.
Beste Grüße
V
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
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PostPosted: Sun Aug 05, 2012 4:55 pm    Post subject: Reply with quote

bassano wrote:
Oder gab es auch (üblicherweise) sogenannte "Freigrenzen" ?

Ja, die scheint es gegeben zu haben.

Das historische Beispiel hierfür sind die mit dem Lastenausgleichsgesetz beschlossenen Ausgleichsabgaben. Für die Vermögensabgabe wurde das nach dem Krieg verbliebene Vermögen der Deutschen taxiert und ein Freibetrag von 150.000 DM abgezogen. Vom Überschuss musste die Hälfte in vierteljährlichen Raten über den Lauf von 30 Jahren entrichtet werden. Es wurde auf die Vermögen zugegriffen, die den Krieg in Form von Immobilien, Wertgegenständen oder anderer Form überstanden. Entschädigt wurden die, die durch den Krieg alles verloren hatten, etwa weil sie aus den verlorenen Ostgebieten vertrieben wurden mit nicht mehr als der Kleidung an ihrem Leib.

Euklid wrote:
Das war doch nur Pipifax,also wieso Angst vor so etwas haben?

Ja da gebe ich Dir recht, 1923 und 1952 hat es zwar alle, aber nur in überschaubarem Maße betroffen. Doch diesemal werden sie es besser anstellen. Wie wäre es mit einer Vermögenssteuer die sich am Verkehrswert bemißt. Und einer "Du bist Böse"-Steuer für nicht ausreichend gedämmte Wände. Und einer "Luxus"-Steuer weil man nicht mehr als 50qm als Single und mehr als 75qm als Paar bewohnen sollte. Und dann noch eine CO2-Abgabe weil Einer mit Öl heizt und der Andere eine Feinstaubabgabe weil der mit Holz heizt. Und wie die Franzosen eine Wohnraumsteuer (taxe d’habitation) oder es wird auf die gesparte Miete bei Eigennutzung eine Steuer erhoben. Und dann werden alle Einkünfte aus Vermitung mit Sozialabgaben belastet.....


EDIT: WAs schreibe ich da? 1952 hat es wegen des Freibetrag (müßten heute ca. 1,5 Mio € sein) nicht Alle getroffen.

Diesmal geht es um die Verlängerung des (ihres) Spiels und die Regeln werden von denen gemacht!

Gruß, Laus
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Skipper



Joined: 13 Mar 2009
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PostPosted: Sun Aug 05, 2012 5:13 pm    Post subject: Reply with quote

hallo Laus,
Quote:
Diesmal geht es um die Verlängerung des (ihres) Spiels und die Regeln werden von denen gemacht!

Genau so sehe ich das auch. Allerdings könnten die die Schraube auch überdrehen, sodaß für den Bürger die Opportunitätskosten des Nichtstuns höher werden als umgekehrt, und an dem Punkt, aber erst da, wird es interessant.
Dann wird man wohl von der online-Petition auf etwas materielleres umsteigen müssen. Mit bit und bytes kommt man dann nicht mehr weiter.

Mast und Schotbruch
Skipper
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
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PostPosted: Sun Aug 05, 2012 11:21 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Skipper,

Skipper wrote:
Allerdings könnten die die Schraube auch überdrehen, sodaß für den Bürger die Opportunitätskosten des Nichtstuns höher werden als umgekehrt, und an dem Punkt, aber erst da, wird es interessant.
Dann wird man wohl von der online-Petition auf etwas materielleres umsteigen müssen.


wann soll das bitte sein? Und wie viele sind dann davon betroffen, wie viele sind heute schon Leistungsbezieher? Bis dahin werden Abhängigkeiten geschaffen, so dass eben kaum einer aufmuckt.

Schau Dir mal die Bauern an. Die produzieren was jeder Mensch zum Leben braucht. Können aber die Preise die gerechtfertig wären nicht durchsetzen. Und die Verbraucher könnten diese Preise (derzeit) auch nicht zahlen... So und nun wird subventioniert und bezuschußt und umverteilt. Am Ende hat der Staat abhängige Bauern und abhängige Verbraucher und eben ein paar hörige Beamte mehr. Wer von denen soll aufmucken? Die Regeln/Gesetze/Vorschriften sind in Kraft!

Gruß, Laus
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Druide



Joined: 20 Jun 2010
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PostPosted: Mon Aug 06, 2012 10:02 am    Post subject: Reply with quote

Mas Sy
Grüße


Last edited by Druide on Sun Mar 10, 2013 11:37 am; edited 1 time in total
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
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PostPosted: Mon Aug 06, 2012 11:26 am    Post subject: Reply with quote

...unser Walter;

http://hartgeld.com/infos-de.html
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
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PostPosted: Mon Aug 06, 2012 11:27 am    Post subject: Reply with quote

http://www.compact-magazin.com/index.php?option=com_content&view=article&id=316:souveraenitaets-konferenz-24-november-in-berlin-welche-buendnisse-braucht-deutschland&catid=3:newsflash
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 12:00 pm    Post subject: Reply with quote

Druide wrote:
Moin Laus,

das System Landwirtschaft, so wie es ist, ist absolut gewollt.
Die Leute meinen eben nur weil das kg Schweinefleisch 3 EUR kostet es wäre billig. Das muss es auch sein, denn man hat den dt. Bürger ja über Steuern und Abgaben maximal geschröpft. So hat dieser das Gefühl mit billigem Fressen wenigstens einen kleinen Vorteil in diesem unserem Lande zu haben.
Aber erstens kriegt er zu den Standardpreisen auch wirklich nur Dreck angedreht und zweitens bezahlt er die 8 EUR pro kg Fleisch zwar, aber er merkt es nicht direkt.

Grüße


Hallo Druide sei gegrüßt

das ist völlig richtig

die restlichen 5 Euro zahlt der Verbraucher über den EU-Agrarhaushalt,aber leider geben die dann keine 5 Euro weiter,weil dort noch mehr Schindluder getrieben wird wie bei unseren DI MI DO Ministern.

Wenns hoch kommt werden da noch 2Euro herauskommen der Rest geht für die Verwaltung drauf.

DI MI DO = Dienstag,Mittwoch ,Donnerstag

Als da mal einer kontrollieren wollte haben sie einen Wachdienst installiert. Laughing Laughing Laughing nachdem die Schweinerei dort aufgedeckt worden war.

Selbst der Papierkorbleerer in der EU-Bürokratie erhält dort ein sehr hohes Gehalt.Wahrscheinlich ist da die Schweigeprämie mit eingerechnet. Laughing Laughing Laughing


Gruß Euklid
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
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PostPosted: Mon Aug 06, 2012 12:15 pm    Post subject: Reply with quote

ventura wrote:
http://www.compact-magazin.com/index.php?option=com_content&view=article&id=316:souveraenitaets-konferenz-24-november-in-berlin-welche-buendnisse-braucht-deutschland&catid=3:newsflash



Hallo ventura sei gegrüßt

es gibt ein klares Indiz wann so etwas wie eine Zwangsanleihe realistisch wird.

Da müßte zuerst die NPD als Voraussetzung verboten werden,denn die Politiker und die Lobby hinter Ihnen wissen ganz genau was der Mittelstand sofort wählen würde wenn sie mit derlei Possen anfangen würden.

Frau Merkel muß nur genügend Zugeständnisse in Europa machen,muß nur den Mittelstand in Deutschland kaputt machen,dann hätte sie das Werk vollendet und könnte nach Amerika auswandern.
Das war ihr Traum,nach Amerika nicht das andere mit dem kaputt machen,ich bin so frei das ohne Maulkorb äußern zu dürfen.
Also darauf achten wenn die NPD verboten wird.Nur dann müßte man mit der Zwangsanleihe rechnen.

Unter Umständen haben die Berater der Kanzlerin aber Dreck am Stecken,denn nicht umsonst kann sie einem Italiener das EZB-Präsidium einem deutschen EZB Präsi vorziehen.
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ventura



Joined: 22 Feb 2006
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PostPosted: Mon Aug 06, 2012 1:41 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Euklid,

dann sollten wir beide schnell in Portugal die NPD gründen!

Ich wollte immer schon mal so richtig auf Spesenritter machen Smile.

Portugal: Hausbesitzer blicken einer “Steuerkatastrophe” entgegen | Wirtschaftsfacts
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=22503

Du machst den Vorsitzenden, ich den Vize, wenn wir dann ins Parlament ziehen, besorgen wir uns erstmal einen richtigen Pensionsanspruch mit allem drum und dran, Sekretärin 2x, Gärtner, Chaffeur etc..
Das wird ein Gaudi!
Grüße
V
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guterKönig



Joined: 25 Dec 2009
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Location: Bergisches Land

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 2:02 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Euklid,Mahlzeit,

Vorgestern beim Grillen,da habe ich dieses Thema auch in die Runde geworfen...
Da sagte die Resthofbesitzerin nur trocken:
" Na und? Ich kann mir keine Extraabgabe leisten,dann stecke ich die Bude eben an und niemand hat etwas davon...."

Gar nicht mal so kurz gedacht,weil selbst nach einem unerfreulichen Offenbarungseid würde sie dann eben (angenommen) weiterhin auf Steuerzahlers Kosten weiterexistieren...
Wäre sie vorher noch so richtig cool,dann würde sie eine Grundschuld eintragen lassen,das Geld hamstern oder sich anonym Goldbarren davon kaufen...

Ihre beiden gestreckten Mittelfinger nebst einer Unterschrift,dass Sie nichts mehr besitzt,wäre das letzte,was Banken oder der Staat von ihr bekommen würde...
Vom Kollaps der Feuerversicherungen,wenn das Schule machen würde,ganz zu Schweigen...
Der Rest steht in Venturas Eichelburgverlinkung...

Das System wäre innerhalb von einigen Wochen platt und die Bürger auf der Strasse.... und Wahlen(?) würden nichts ändern,weil die 50% verzweifelten Nichtwähler an Zulauf gewinnen würden...

Und die Bürger wären nicht nur auf der Strasse aktiv:
http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,842608,00.html

40 Mio Eigenheimbesitzer,ich bleibe realistisch--10 Mio Leute,die sich gegen solche Enteignung wehren x 10 Mann Spezialkommando pro Schuldner,um alles durchzusetzen = ?

Eine Million Tote auf beiden Seiten,nur in einem Monat,das wäre realistisch..
Also-UNDURCHFÜHRBAR....
Ausgangssperre,Polizeistaat,Supermarkt geschlossen,.....
Oder hier sieht es aus,wie früher in Chicago im Schlachthaus..

Nebenbei würden sich alle Arbeitslos melden oder einfach,aus Frust,nicht mehr zur Arbeit fahren...
Der Schmetterlingseffekt und die Ansteckung,alle wären ganz schnell ganz mürrisch drauf...

Ich kann mir auch gut vorstellen,dass einige Leute die Selbstverbrennung nicht wählen,sondern einfach mal--zum Luft machen-- in die örtliche Bank marschieren,oder auf irgendein Amt gehen....

Und-"was kuckst du?" Solche Sprüche und andere Rechnungen,die werden dann sofort quittiert...

Das wäre der Systemkollaps in Richtung Anarchie...
Ausser dem,was man hat und sich vom Munde abgespart hat,bleibt jetzt schon nicht mehr viel...Und dann noch ein dämliches Grinsen von einem,den man sowieso schon nicht mochte,der anders ist und seit Jahren in der Hängematte liegt..und eine Zwangshypo nach zigtausendmilliarden Abgaben an die Pigs noch obendrauf?
Dann ist das Fass oder die Büchse P geöffnet.

http://www.polizei-nrw.de/kategorie__21.html

Gruss guterKönig
_________________
In Vertretung
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 8:31 pm    Post subject: Reply with quote

Druide wrote:
das System Landwirtschaft, so wie es ist, ist absolut gewollt.
...

Sag ich doch Alle sind von diesem ineffizienten System abhängig und können gar nicht anders als mitspielen. Weil die Regeln eben ein Fakt sind.

Diesen Irrsinn dehnen die in Zukunft auf alle Lebensbereiche aus. Am Ende ist es schlimmer als in der DDR...

Gruß Laus
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 8:37 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo,

Bundesfinanzministerium werden konkrete Pläne zur Zwangsanleihe für jeden Bürger unseres Landes vorbereitet.
Ein Leck im Ministerium verrät: Zwangsanleihe soll 10% des Vermögens betragen? Gleichzeitig Abbau der staatlichen Souveränität geplant, getarnt als politische Union.
Schäuble ganz offen: "Wir können die politische Union erreichen, wenn wir eine Krise haben". Von Kai Homilius

Donnerstag abend, kurz vor 19 Uhr flattert ein FAX in die Redaktion. Der Inhalt enthüllt brisantes. Es handelt sich um einen Brief von Beatrix von Storch, der Chefin der Zivilen Koalition in Sachen Euro-Krise. Darin heißt es u. a. "Ich weiß unmittelbar aus dem Finanzministerium, daß dort Zwangsanleihen ganz konkret geprüft und also vorbereitet werden." Und zwar weil die Staaten kein billiges Geld mehr an den Märkten bekämen, müsse der Staat sich nun das Vermögen der Bürger holen, so von Storch weiter.

[Update: Ursprünglich stammt diese Information von den Rechercheuren vom Kopp-Verlag, wie uns Dr. Ulfkotte inzwischen mitteilte. /Update]


Brief:
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4

Ob's stimmt (Kopp-Verlag)?

Gruß, Laus
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Sepp



Joined: 10 Mar 2009
Posts: 567

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 8:54 pm    Post subject: Reply with quote

guterKönig wrote:
Das System wäre innerhalb von einigen Wochen platt und die Bürger auf der Strasse.... und Wahlen(?) würden nichts ändern,weil die 50% verzweifelten Nichtwähler an Zulauf gewinnen würden...


Hallo guterKönig,

ich täts mir wünschen, aber ich glaube nicht daran. Wenn ich mich so umschaue, da wäre keiner, aber auch wirklich keiner, der auf die Straße gehen würde. Die Schimpfen in den Kneipen und am Stammtisch was das Zeugs hält und wennst die mal fragst, was denn einer gedenkt zu tun .................. kommt NICHTS! Wie zuhause, wenn die Mutti ruft! Schwanz einziehen und Kopf runter, Duken.

Servus Sepp

@Anarchie, die dann kommen wird, das wünscht sich keiner, aber dann ist es zu Spät.
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Joaquim



Joined: 29 Mar 2012
Posts: 510

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 9:20 pm    Post subject: Reply with quote

ventura wrote:

dann sollten wir beide schnell in Portugal die NPD gründen!

Ich wollte immer schon mal so richtig auf Spesenritter machen Smile.

Portugal: Hausbesitzer blicken einer “Steuerkatastrophe” entgegen | Wirtschaftsfacts
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=22503

V


Hallo Ventura,

so schlimm wird das nicht in Portugal:
z.B. zahlt man pro Hektar Gartenland z.Zt. ca. 40 Cent/Jahr an Grundsteuer und für Häuser siehe die beiden deutschspr. Links. Wenns in 2013 hoch kommt, dann allerhöchstens auf derzeitigem deutschen Niveau, gilt hauptsächlich für Villen und Geschäftsbauten.

Und wie lange wird es in Portugal wohl dauern, bis alle Häuser, Eigentumswohnungen, landwirtschaftlichen Güter, Bauernhöfe, usw. usw. gutachterlich bewertet werden?
Das kostet dem portug. Staat garantiert mehr als es einbringt. Und dann kommt dann noch die Vetternwirtschaft. So ein Gutachter dürfte bald eine deutliche Wohlstandsmehrung haben, egal ob als Beamter oder Freischaffender. - und aufm Land kennt eh jeder jeden.
http://www.perspektive-portugal.info/2012/05/suche-nach-neuen-geldquellen-die.html
http://planetportugal.blogspot.de/2011/11/newsletter-von-conlusa-46.html
http://mueller-bromley.de/steuern.html

Den Menschen in Portugal hat z.B. die Anhebung der MWST bei einem großen Teil von Lebensmitteln von 5% auf 23% deutlich weher getan.

Gruß Joaquim
_________________
Die Seele Lissabons im Juni
http://www.youtube.com/watch?v=WO0LIpC_HCU
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guterKönig



Joined: 25 Dec 2009
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Location: Bergisches Land

PostPosted: Mon Aug 06, 2012 10:10 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Sepp,

eigentlich wünsche ich uns allen doch nur den Weltfrieden Wink

Nur wenn wirklich die Belastung X oder XY % auf die gelinkten Sparer zukommt,dann kann ich mir keine Ordnung mehr vorstellen...

Selbst konditionierte Schweine,die nur den Maststall kennen,die werden verdammt laut kurz vor der Tötungsbucht,weil sie ahnen,was passieren wird..


Und siehe Spanien oder Griechenland,da sind auch die Normalos auf der Strasse..
Und bei denen geht es zwar auch um ihr Geld und um ihre Existenz,aber doch noch GANZ anders als hier im Ländle,wo jeder Bauer mittlerweile weiss,dass das Geld ungerechtfertigt ins Nirvana gepumpt wird auf Nimmerwiedersehen..
Meine bäuerlichen Nachbarn sagen noch" Was willst machen"
Aber wenn denen ein Schrieb ins Haus flattert,wodrauf steht: Zahle 10% von allem..
Dann wird auch der 110kg/1,90m Junge wach Wink Dann geht es ans Eingemachte..
Der hat gerade ausgebaut,ist frisch verheiratet(jaja azur) und hat ein 7 monatiges Mädchen in seiner Hand und macht seinen Meister auf eigene Kosten....
Noch verdrängt der solche Unannehmlichkeiten,aber wenn...dann...
Und seine Landjugendfreunde sehen das sicherlich auch nicht als alternativlos an..
Und wenn schon eine Gottgläubige Frau(siehe oben) ihren Hof anstecken will,dann kann ich mir schon vorstellen,dass einige Leute mehr dagegen protestieren..
Und wenn beim Zugpferd dann schon solche Proteste laufen,dann geht es woanders erst richtig ab..
Nocheinmal--der Schmetterlingseffekt...
Die Menge machts,siehe Mauerfall,Milchquote, pp.....

Was wann wie passiert,weiss ich nicht...aber klaglos wird so eine Sauerei wohl nicht passieren...
Zuviel ist verknüpft,also nocheinmal-Schmetterlingseffekt...

besten Gruss,gK
_________________
In Vertretung
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Druide



Joined: 20 Jun 2010
Posts: 1663

PostPosted: Tue Aug 07, 2012 7:59 am    Post subject: Reply with quote

erlan
Grüße


Last edited by Druide on Sun Mar 10, 2013 11:38 am; edited 1 time in total
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Euklid



Joined: 01 Mar 2006
Posts: 18760

PostPosted: Tue Aug 07, 2012 8:46 am    Post subject: Reply with quote

Laus wrote:
Hallo,

Bundesfinanzministerium werden konkrete Pläne zur Zwangsanleihe für jeden Bürger unseres Landes vorbereitet.
Ein Leck im Ministerium verrät: Zwangsanleihe soll 10% des Vermögens betragen? Gleichzeitig Abbau der staatlichen Souveränität geplant, getarnt als politische Union.
Schäuble ganz offen: "Wir können die politische Union erreichen, wenn wir eine Krise haben". Von Kai Homilius

Donnerstag abend, kurz vor 19 Uhr flattert ein FAX in die Redaktion. Der Inhalt enthüllt brisantes. Es handelt sich um einen Brief von Beatrix von Storch, der Chefin der Zivilen Koalition in Sachen Euro-Krise. Darin heißt es u. a. "Ich weiß unmittelbar aus dem Finanzministerium, daß dort Zwangsanleihen ganz konkret geprüft und also vorbereitet werden." Und zwar weil die Staaten kein billiges Geld mehr an den Märkten bekämen, müsse der Staat sich nun das Vermögen der Bürger holen, so von Storch weiter.

[Update: Ursprünglich stammt diese Information von den Rechercheuren vom Kopp-Verlag, wie uns Dr. Ulfkotte inzwischen mitteilte. /Update]


Brief:
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4

Ob's stimmt (Kopp-Verlag)?

Gruß, Laus


Hallo Laus sei gegrüßt

ich habe mal etwas gekugelt nach der Initiatorin.
http://www.youtube.com/watch?v=txNqVpzDPn4

Also ich lasse mich weder vom Großgrundbesitzer noch vom Globalplayer oder von irgend jemand für dessen Interessen direkt einspannen.
Weiteres Kugeln bringt erweiterte Kenntnisse.

Zwischen dem was sie sagen,und dem was sie vorhaben liegen Welten.
Die hat natürlich eigene Interessen als Großgrundbesitzer. Laughing Laughing

Das hatten wir schon mal beim Brüning als der die Subventionen der Großgrundbesitzer gestrichen hat und der Landadel daraufhin über den Hindenburg die Entlassung von Brüning betrieben hat.
Natürlich soll das kein Lob für Brüning sein,denn der hatte ja mit der Demontage des Parlamentarismus begonnen als er mit Notverordnungen regiert hat.
Unsere Kanzlerin hat die gleichen Stiefel wie Brüning an.

Nur mal so zum nachdenken.

Wenn die wirklich etwas durchsetzen wollte bräuchte sie keine Spenden.

Ich bin da meistens sehr skeptisch,ihre unruhigen Seitenblicke im Video wirken auf mich so als wenn der Dompteur in der Ecke steht in der sie hinschaut.

Auf Seite 2 ist angegeben der Sanierungszustand beim Zensus wäre abgefragt worden.
Also bei uns war das nicht der Fall.
Ich weiß nur wie das in BaWü war und in RLP.

Sind wir doch mal ehrlich.
Vor langer Zeit als die Vermögenssteuer abgeschafft wurde hat man von ihr nichts gehört.
Das war doch eine klare Profiteurin dieser Regelungen in den letzten 15 Jahren.
Hat wohl gemerkt daß sie inzwischen viel zu reich ist.

Und dafür soll ich meinen Kopf hinhalten?



Gruß Euklid
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Tue Aug 07, 2012 6:35 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Euklid,

Euklid wrote:
ich habe mal etwas gekugelt nach der Initiatorin.
....
Vor langer Zeit als die Vermögenssteuer abgeschafft wurde hat man von ihr nichts gehört.
Das war doch eine klare Profiteurin dieser Regelungen in den letzten 15 Jahren.
Hat wohl gemerkt daß sie inzwischen viel zu reich ist.

Und dafür soll ich meinen Kopf hinhalten?

Danke für's kogeln. Ich bin noch nicht mit dem (-1) Syndrom beglückt. Und hinterfrage nicht Alles. Würde mich auch noch fertiger machem als der ganze Scheiß der hier seit Jahren so läuft.

Ich hätte nix gegen eine Abgabe die sich an die richtet die wirklich genug haben und die nicht zur Leistungsverweigerung führt. Doch ich habe da so meine Zweifel. Weil die oberen Prozent die kriegt der Staat nicht zu fassen (weil er nicht will und nicht kann). Somit bleiben nur die Anderen. Hmm... und da kommen nun mal nicht die Leistungsbezieher in Frage. Es wird die Falschen treffen!

Wie ist das eigentlich mit Ausländern die in Schland Immobilenvermögen haben, oder Lone Star die sich hier groß eingekauft haben? Die Griechen die Ihr Geld hier in Sicherheit bringen? (ich mach da mal nen Faden drauß)

Gruß, Laus
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Fredo



Joined: 20 Feb 2006
Posts: 158

PostPosted: Tue Aug 07, 2012 10:28 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Laus,

ich sehe das wie Du. Die wirklich "Reichen" - was ist schon reich? - werden sicher nicht belastet werden; es wird wie immer den Mittelstand treffen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie unsere Regierung in A als dritte Saeule zur Pensionssicherung u.a. den Kauf von Vorsorgewohnungen progagierte und auch foerderte. Und nun: 25% Immobiliensteuer beim Verkauf. Verkaufst nicht wird die Vermoegensabgabe, Lastenausgleich, welcher Raub auch immer kommen.

@euklid: Ich verstehe Dich (euklid) in deiner Argumentation nicht ganz. Geht es Dir in dieser Diskussion nur darum, recht zu behalten, dass Immos auf lange Sicht die bessere oder eine gute Investition sind? Wo werden unsere WasAuchImmer das Geld denn herholen, wenn nicht bei denen, die noch in das System einzahlen und sich nicht wehren koennen - das sind eben v.a. Mittelstandsfamilien.
Ich bin ja bei Dir mit Dienem *-1 - mann muss die meisten Medienberichte durchaus kritisch betrachten. Doch diesmal war es eine gezielte Lancierung einer Diskussion fuer eine Vermoegensabgabe - ein Versuchsbalon. Bei uns in A wurde diese auch mit Lust von den Roten aufgegriffen.
_________________
ciao
Fredo
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Tue Aug 14, 2012 9:19 am    Post subject: Reply with quote

Hallo,

hier hat sich einer einige Gedanken zum Thema gemacht und noch etwas mehr zusammen getragen.

...
da 1923 erstmalig erhoben. Diese Abgabe wurde auf 9/10 des vor der Währungsreform geschuldeten Betrages festgesetzt. Wer vor der Umstellung 100.000 RM Grundschuld hatte, der hatte danach, statt nur 10.000 DM aus dem Umtauschverhältnis 10 : 1, eben wieder 100.000 DM Schulden. Die schuldenfreien Immobilieneigentümer wurden kurzerhand mit einer besonderen Vermögensabgabe, einer Zwangshypothek, kräftig zur Kasse gebeten.
...
„Darlehenssicherungsklausel“: „Der Darlehensnehmer hat sich, auch nach Bestellung der Grundschuld, auf Verlangen der Bank der sofortigen dinglichen und persönlichen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen“,
...
Sehr beliebt als staatliche Zwangsmaßnahme ist die Gewinnabschöpfung durch eine Hauszinssteuer, auch als Gebäudeentschuldungssteuer bezeichnet, erstmalig am 14.02.1924 in Deutschland eingeführt. Diese Steuer betraf alle Immobilien, ausgenommen land- und forstwirtschaftliche Gebäude.
....
Zwangsanleihen sind Staatsanleihen, die der Staat den Bürgern oder bestimmten Personengruppen zur Zeichnung zuteilt. Besonders in Zeiten schwerer Krisen haben sich Regierungen seit der Antike auf diese Weise zusätzliche Einnahmen verschafft. Typischerweise ist die Zwangsanleihe mit einem Zinssatz ausgestattet, der unter dem Marktzins liegt oder sogar zinsfrei ist.
...


Update - Beitrag:

Das Vermögen der Menschen in Deutschland wird vernichtet. Ausdrücklich ausgenommen davon bleibt das Vermögen der „oberen Zehntausend“. Die Maßnahmen des Staates richten sich – einer jahrhundertealten Praxis folgend – ausschließlich gegen das Volk. Deshalb verwenden wir dafür den Begriff „Volksvermögen“.

Dieses Dossier steht im eindeutigen Widerspruch zur öffentlichen Meinung. Die deutschen Leitmedien, die Bundesregierung und ihre Berater, EU und IWF, die Finanzindustrie und ihre Lobbyisten, sie alle singen das unverfängliche Lied von Stabilität, Verlässlichkeit, Verfassungstreue und Rechtsstaatlichkeit.
...



Bisher habe ich noch nicht Konkretes zu den Ausnahmen für Vermögen von Ausländern gefunden. Es hat solche Regeln gegeben!

Gruß, Laus
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Laus



Joined: 26 Feb 2009
Posts: 234

PostPosted: Tue Aug 14, 2012 2:00 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo Leute,

die Grünen haben diesen Scheiß in Auftrag gegeben und das schon 2010.

Berlin, 23. Dezember 2010

http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/finanzen/die_gruene_vermoegensabgabe/gutachten_aufkommens_und_verteilungswirk.pdf


Die Abgabebelastung soll auf das abgabepflichtige Vermögen zum 1.1.2010 erhoben und über 10 Jahre abgezahlt werden. Bemessungsgrundlage ist das individuelle Nettovermögen der natürlichen Personen, ermittelt aus den abgabepflichtigen Vermögenswerten abzüglich darauf lastender Verbindlichkeiten.
...
Für Betriebsvermögen ist ein gesonderter Freibetrag in Höhe von 2 oder 5 Mio. Euro vorgesehen, der nicht abgeschmolzen werden soll. Diese Vergünstigungen sollen je Betrieb bzw. Unternehmen gewährt werden. Ferner soll die jährliche Abgabebelastung des Betriebsvermögens auf 35 % des Ertrags im Sinne des Betriebsergebnisses begrenzt werden
...
Es bietet sich an, bei der Bewertung von Grund- und Betriebsvermögen grundsätzlich auf die neuen verkehrswertorientierten Bewertungsvorschriften des Sechsten Abschnitts des BewG zurückzugreifen, die seit 2009 für die Erbschaftsteuer gelten.
...
Die neue erbschaftsteuerliche Bewertung von Immobilien stützt sich auf die einschlägigen Regelungen der bisherigen Wertermittlungsverordnung (WertV)2. Eigenheime und Eigentumswohnungen sollen grundsätzlich nach dem Vergleichswertverfahren bewertet werden. Dabei sollen Vergleichspreise aus geeigneten Informationssystemen herangezogen werden, vorrangig die Kaufpreissammlungen der kommunalen Gutachterausschüsse für Grundstückswesen
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Die Unternehmenswerte von Personen- und Kapitalgesellschaften werden den Gesellschaftern zugerechnet, entsprechend den Regelungen des Bewertungsgesetzes. Anders als bei der früheren Vermögensteuer oder bei der Vermögensabgabe im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes von 1952 ist bei der Grünen Vermögensabgabe geplant, dass juristische Personen nicht abgabepflichtig sein sollen. Dies vermeidet Doppelbelastungen des Eigenkapitals von Kapitalgesellschaften, bedeutet allerdings, dass diejenigen Anteile an inländischen Kapitalgesellschaften nicht der Vermögensabgabe unterliegen, die von Ausländern oder nicht abgabepflichtigen inländischen Institutionen (Staat oder private Organisationen wie Kirchen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen) gehalten werden. Ferner entsteht ein steuertechnisches Problem bei vermögensverwaltenden juristischen Personen, die nicht gemeinnützig sind, also vor allem bei
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Größere Probleme kann die Erfassung von Sparguthaben und Wertpapieranlagen bereiten. Eine Art steuerliches Bankgeheimnis verhinderte lange Zeit in Deutschland die effektive Durchsetzung der Kapitaleinkommensbesteuerung und der früheren Vermögensteuer schon bei inländischen Finanzanlagen (§ 30a Abgabenordnung). Inzwischen wurden diese Regelungen deutlich eingeschränkt und die Ermittlungsmöglichkeiten der Finanzbehörden bei Verdachtsfällen erheblich ausgeweitet.
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Die Ermittlung von Auslandsanlagen der abgabepflichtigen Inländer ist für die Finanzverwaltung schwieriger, da ausländische Finanzdienstleister nicht ihrem Hoheitsbereich unterliegen.
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Das sozialversicherungsrechtliche Versorgungsvermögen der Bürger soll abgabefrei bleiben, also Renten- und Versorgungsansprüche an die gesetzlichen Sozialversicherungen oder die öffentliche Beamtenversorgung. Entsprechend den Regelungen bei der früheren Vermögensteuer könnte dies auch für die sonstigen öffentlichen Versorgungssysteme (z.B. Kriegs- und Wehrdienstopferversorgung), für verschiedenen Systeme der betrieblichen Altersversorgung und die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sowie für sonstige private Renten- und Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherungen gelten (§§ 110 Abs. 1 Nr. 6 und § 111 Nrn. 1-7 BewG i.d.F. 1997). Zu letzteren sind auch die staatlich geförderten privaten Rentenversicherungsverträge für Arbeitnehmer zu zählen („Riester-Rente“). Hier könnte eine Höchstgrenze für das Versorgungsvermögen gelten, um hohe Versorgungsansprüche nicht vollständig abgabefrei zu stellen. In diesen Fällen müssten die Zeitwerte der Versorgungsansprüche ermittelt werden.
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- Edelmetalle, Edelsteine, Perlen, Münzen und Medaillen jeglicher Art, wenn ihr Wert insgesamt 1 000 DM überstieg,
- Sammlungen von Schmuckgegenständen sowie Luxusgegenstände im Wert von mehr als insgesamt 10 000 DM,
- sonstige Kunstgegenstände und Sammlungen im Wert von mehr als insgesamt 20 000 DM.
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Praktikabilitätsaspekte sprechen ferner dafür, Hausrat und „normale“ Kraftfahrzeuge nicht abgabepflichtig zu machen. Anderes könnte für hochwertige Kraftfahrzeuge, Yachten und Privatflugzeuge gelten.
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Beschränkte Steuerpflicht der Inlandsvermögen von Ausländern Geprüft werden soll, ob auch die inländischen Vermögen von steuerlichen Ausländern im Rahmen einer beschränkten Abgabepflicht der Vermögensabgabe unterliegen sollen. Hierbei geht es um das Inlandsvermögen von Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, also auch von deutschen Staatsangehörigen, die im Ausland leben. Eine solche beschränkte Steuerpflicht wurde bei der Vermögensabgabe im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes von 1952 sowie bei der früheren Vermögensteuer praktiziert und gilt auch bei der Erbschaftsteuer (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG). Demnach sind als Inlandsvermögen folgende Vermögensobjekte steuerpflichtig (§ 121 BewG):
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Statt Freibeträgen könnten lediglich Freigrenzen gewährt werden. Dies würde bedeuten, dass bei Überschreiten der Freigrenze das gesamte Vermögen abgabepflichtig wird. Dies verspricht ein deutlich höheres Abgabenaufkommen für den Fiskus, da nur die Abgabepflichtigen von der Freigrenze profitieren,
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Grüße, Laus
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