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Knobloch---so schnell kanns gehen

 
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Skipper



Joined: 13 Mar 2009
Posts: 739

PostPosted: Sun Feb 07, 2010 6:25 pm    Post subject: Knobloch---so schnell kanns gehen Reply with quote

Quote:
Jetzt redet Knobloch: ''Wofür ich stehe''
Wirbel um die Präsidentin des Zentralrats der Juden: In der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, warum sie nicht bald zurücktreten will.
06.02.2010

Quote:
Knobloch verzichtet auf zweite Amtszeit
Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, tritt nicht für eine zweite Amtszeit an.
07.02.2010

Jetzt kommt wohl der Immobilienmakler aus Frankfurt. Mal sehen, ob sich dadurch etwas ändert. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Es scheint aber so, daß die Führung dieser zionistischen Lobbyeinheit unter ihren eigenen Glaubensbrüdern immer weniger Rückhalt hat. Außerdem hat es ein deutscher Nachkriegsbundestagspräsident gewagt, dieser Institution eine, wenn auch symbolische, Grenze zu zeigen, und, oh Wunder, er ist noch im Amt.

Ganz interessant dieser Artikel heute in der Zeit.

Leben statt mahnen
http://www.zeit.de/2010/06/Juedische-Gemeinde

Ein paar Auszüge und Gedanken dazu:

Quote:
Zum Gottesdienst in der orthodoxen Münchner Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde, die sich am Jakobsplatz im Stadtzentrum ein prächtiges Zentrum mit Veranstaltungssaal und Museum errichtet hat, sagt [die russisch-jüdische Einwanderin] Gorelik, würde sie allerdings nie gehen: verschlossen, konservativ, »gefangen in einer Bunkermentalität«.

besser läßt sich dieser provokante Betonklotz nicht umschreiben, v.a. auch nicht die dahinterstehende Ideologie, genau die gleiche Ideologie, die auch hinter der Berliner Stelen-Betonorgie steht.
Quote:
Das Judentum wird ohne Zentrierung auf den Holocaust auskommen müssen. Auch Israel rückt weiter an den Rand. Eine selbstbewusste Diaspora will im Hier und Jetzt leben lernen, als eine Minderheit unter anderen.

Scheint mir ein vernünftiger Ansatz, meinen Segen hätten sie, wenn sie es denn dabei beließen.
Quote:
Die jüdischen Repräsentanten müssen eine neue Rolle finden. Sie haben über dem Warnen vor Antisemitismus, Neonazismus und Antizionismus versäumt, ein positives Bild vom Judentum zu zeichnen.

D'accord, jede Gemeinschaft hat das Recht, ihre positiven Seiten, die sicher auch vorhanden sind, heraus zu stellen, es sollte aber ebenfalls über den verderblichen Einfluß reflektiert werden, den manche (nicht alle!) Mitglieder dieser Gemeinschaft auf das Ganze hatten. Zum Beispiel im Vorfeld und am Ende des 1.WK.
Quote:
»Die Selbstdefinition des Jüdischen über die Massenvernichtung«, sagt die Programmdirektorin des Jüdischen Museums in Berlin, Cilly Kugelmann, »ist ans Ende gekommen.«

Wir werden sehen, Fr. Kugelmann.
Quote:
Eine kleine Minderheit soll die neue Mehrheit integrieren. Innerhalb von kaum zwei Dekaden sind aus 29089 (1990) registrierten jüdischen Gemeindemitgliedern 106435 (2008) geworden. Im Jahr 2002 wanderten sogar mehr postsowjetische Juden nach Deutschland ein als nach Israel. Die Jewish Agency drängte den deutschen Staat daraufhin erfolglos, die Bedingungen für die russischen Juden zu verschärfen, damit mehr von ihnen nach Israel kämen. Welche Ironie: der deutsche Staat – von jüdischer Seite aufgefordert, nicht so großzügig zu Juden zu sein.

Wer diese beiden Sätze verinnerlicht, hat schon ganz viel von der historischen Strategie der Zionisten begriffen, nämlich durch Anheizen von Pogromen ( im zaristischen Rußland, in Polen, im deutschen Reich u.a. ) den Druck auf die ansässigen Juden so zu verstärken, daß sie "freiwillig" nach Palästina auswanderten.
Quote:
Die jüdische Minderheit ist gewachsen, doch das öffentliche Interesse an ihr ist relativ gesunken....Vielleicht hat aber gerade diese Normalisierung die offiziellen Vertreter des Judentums in eine Art Panik versetzt....Durch immer schrillere Interventionen haben sie zuletzt den verspürten Bedeutungsverlust zu kompensieren versucht. Im letzten Jahr blieb Charlotte Knobloch den Feierlichkeiten des Bundestages zum Holocaust-Gedenken fern – einzig und allein, weil sie vom Bundestagspräsidenten Lammert nicht gesondert begrüßt werden sollte.

Hätte ihn vor 15 Jahren garantiert den Kopf gekostet. Gleichgültigkeit der deutschen Öffenlichkeit wäre der GAU für die Zionisten, diese kann auch durch Überdruss entstehen, wenn die Propaganda zu übermächtig wird. War auch bei der armseligen Rede von Peres vor einigen Tagen im Bundestag zu beobachten, kaum öffentliche Resonanz. Gut so.

Fazit: ein paar hoffnungsvolle Ansätze, aber, erst wenn sich die jüdische Nachfolgegeneration von den Holocaustionisten befreien kann, und zwar weltweit, kann von einer Normalisierung der Beziehungen geredet werden. Und,
solange das Merkel, hochdekoriertes Mitglied des jüdischen Freimaurerordens B'nai Brith dieses Land repräsentiert, wird der zionistische Einfluß sicher nicht geringer. Aber, vielleicht nimmt sie sich demnächst ja ein Beispiel an Fr. Knobloch, in etwa, Mo. Dementi, Di. Rückritt. Laughing Laughing Laughing

Mast und Schotbruch
Skipper
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Kurier



Joined: 09 Mar 2009
Posts: 32

PostPosted: Sun Feb 07, 2010 10:59 pm    Post subject: Normalisierung Reply with quote

Guten Abend Skipper,

vielen Dank für die verbindlichen Worte.
Quote:
Fazit: ein paar hoffnungsvolle Ansätze, aber, erst wenn sich die jüdische Nachfolgegeneration von den Holocaustionisten befreien kann, und zwar weltweit, kann von einer Normalisierung der Beziehungen geredet werden. Und, ...

Eine Ergänzung des Fazits: Eine Normalisierung wird wahrscheinlich erst dann eintreten können, wenn wir uns von dem §130 befreien können. Solange möchte ich durchaus am besten täglich auf bekannte Art und Weise daran erinnert werden.

Eine kurze Zusammenfassung zu diesem Paragraphen von hier:
Quote:
Das juristische Instrument dieses Gesinnungsterrors ist fast immer §130 StGB. Bis 1994 fand dieser Paragraph nur Anwendung, falls sich jemand beleidigend oder tatsächlich volksverhetzend über bestimmte ethnische oder religiöse Gruppen äußerte. Das bloße Anzweifeln der offiziell propagierten Geschichts­wahrheit war nicht verboten.

Der Fall des Oberstudienrates Günter Deckert aus Weinheim war Auslöser für eine dramatische Verschärfung des §130 StGB. Günter Deckert gelangte ins Fadenkreuz der politischen Justiz, weil er im November 1991 auf einer öffentlichen Versammlung "mit zustimmender Gestik und Mimik" einen Vortrag des Amerikaners Fred Leuchter ins Deutsche übersetzte. Deckert wurde daraufhin vom Landgericht Mannheim wegen Volksverhetzung zu 12 Monaten Haft verurteilt. Das oberste deutsche Strafgericht, der Bundesgerichtshof (BGH), hob das Urteil am 15. März 1994 auf und befand, die Äußerungen und Handlungen Deckerts stellten keine Volksverhetzung dar, da eine Beleidigung fehle.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisierte das BGH-Urteil öffentlich und forderte mit allergrößtem Nachdruck eine Verschärfung des Strafgesetzes. Nach einer ungewöhnlich kurzen Beratungszeit ergänzte der Bundestag den §130 StGB gemäß den Wünschen und Vorgaben des Zentralrats der Juden.

Seit dem 1. Dezember 1994 kann jeder, der auch nur allgemeine Zweifel an der gerade aktuellen Darstellung des Holocaust äußert, anhand des §130, Abs. 3 StGB mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Damit war das juristische Instrument für ein erneutes Aufrollen des Deckert-Prozesses perfekt. Im April 1995 wurde der Fall vor dem Landgericht Karlsruhe nach dem wesentlich verschärften § 130 StGB neu verhandelt. Da nun schon allgemeine Zweifel an der offiziellen Geschichtswahrheit hart bestraft werden konnten, gab sich Staatsanwalt Heiko Klein überhaupt keine Mühe, Deckert den Tatbestand der Volksverhetzung nachzuweisen. Er stellte ihm vor Gericht lediglich folgende Frage: [...]


Besten Gruß,
Kurier
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Skipper



Joined: 13 Mar 2009
Posts: 739

PostPosted: Mon Feb 08, 2010 7:24 pm    Post subject: Reply with quote

hallo Kurier,

genau Deine Gedanken zum §130 gingen mir bei Abfassung des Beitrags auch durch den Kopf. Ja, das gehört wirklich zusammen.

Mast und Schotbruch
Skipper
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